Oberösterreich

Frau geht im Wald spazieren, macht schrecklichen Fund

Schrecklicher Fund in Oberösterreich. Eine 41-Jährige war im Mühlviertel spazieren, als sie eine grausige Entdeckung machte.
Peter Reidinger
19.09.2023, 09:42
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Eine Frau aus dem Bezirk Rohrbach ging am Montagnachmittag in einem Waldgebiet im malerischen Sarleinsbach im Mühlviertel spazieren. Nach einiger Zeit bemerkte die 41-Jährige, dass neben einem umgestürzten Baum ein Mann lag. 

Beim Näherkommen machte die Frau dann eine grausige Entdeckung. Der Mann hatte am Kopf eine Wunde, lag leblos am Boden. Der Baum daneben wurde offenbar kurz zuvor gefällt, er dürfte den Forstarbeiter getroffen haben. 

Sofort wählte die schockierte Frau über ihr Handy den Notruf. Schon kurze Zeit später trafen die Rettungskräfte am Unfallort ein. Sie versuchten, den Mann wiederzubeleben, bis der Notarzt schließlich eintraf.  

Notarzt stellte den Tod fest

Dieser untersuchte den Verunfallten, konnte aber um 16.40 Uhr nur noch den Tod des 72-Jährigen feststellen.

Laut Kuratorium für Verkehrssicherheit verletzen sich in Österreich jährlich rund 1.500 Menschen bei privat durchgeführten Wald- und Holzarbeiten so schwer, dass sie im Krankenhaus nachbehandelt werden müssen.

Bei privaten Waldarbeiten sind demnach Unachtsamkeit (39 Prozent) und Fehleinschätzung (22 Prozent) die häufigsten Unfallursachen – Berufs-Waldarbeiter nennen diese Ursachen seltener. Und auch im Umgang mit der Motorsäge zeigen sich Unterschiede zwischen privaten und beruflichen Waldarbeitern: Bei privaten Waldarbeiten sind etwa neun Prozent der Verletzungen laut KFV auf die Motorsäge zurückzuführen, im beruflichen Segment dagegen nur rund sechs Prozent.

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