Aufnahmen des Vorfalls kursieren derzeit in den sozialen Netzwerken. Der Clip dürfte wohl von der Maskenverweigerin selbst in einem Supermarkt in Erfurt, Deutschland, aufgenommen worden sein.
"Der Geschäftsführer hat mir gerade meinen ganzen Wagen wieder ausgepackt", echauffiert sich die Frau. "Er möchte nicht, dass ich hier einkaufen gehe, obwohl ich ein Attest habe."
Währenddessen sieht man einen Mann mit volltätowierten Unterarmen, der mit stoischer Ruhe sämtliche Artikel aus dem Einkaufswagen der Frau nimmt und feinsäuberlich an ihren Platz zurücklegt. Auf ihre letzte Behauptung reagiert der mutmaßliche Geschäftsführer des Ladens mit einem simplen Konter: "Dann zeigen Sie mir Ihr Attest".
"Ich muss Ihnen doch nicht mein Attest zeigen. Ich zeige es gerne der Polizei", antwortet die Frau ohne Maske neunmalklug. Der Mann reagiert gelassen, sagt nur "Gut" und zieht mit ihrem mittlerweile leeren Einkaufswagerl von dannen.
"Erfurt. Alnatura. Geschäftsführer", haucht die Frau mit einem Anflug von Verzweiflung noch in die Kamera ehe sie erklärt, in Zukunft woanders einkaufen zu wollen."
Auf Twitter wird der mutmaßliche Geschäftsführer für sein couragiertes Eingreifen gefeiert. "Sie haben hier einen vorbildlichen Mitarbeiter, der Schutz, Unterstützung und Lob verdient hat", feiert ein User die Reaktion. Andere loben ihn in höchsten Worten: "Chapeau für den Geschäftsführer!" und "Respekt für den GF des Alnatura in Erfurt".
Doch während viele User die Haltung des Supermarkts verteidigen, soll es anderorts zu bedenklichen Äußerungen kommen. Wie deutsche Medien berichten, soll in einer Telegram-Gruppe der "Querdenker" mit fast 700 Mitgliedern schon laut über eine Rufmord-Kampagne gegen den Laden nachgedacht worden sein.