Frau nannte Bischof Narzisst, muss jetzt 1.000 € zahlen

Dunkle Wolken ziehen über der Diözese St. Pölten auf.
Dunkle Wolken ziehen über der Diözese St. Pölten auf.Picturedesk/APA
Ein Zitat in einer Zeitung kostet einer Frau aus St. Pölten 1.000 Euro. Der Bischof erwirkte einen Widerruf ihrer Aussage. 

In einem offenen Brief hatten sich mehrere Religionslehrer an Bischof Alois Schwarz gewandt. Darin bekundeten sie deren große Sorge über eine Personalentscheidung. Eine Verfasserin wurde auch in einer Zeitung zitiert. Jetzt wurde ihr die Rechnung präsentiert. 

Frau bleibt auf Kosten sitzen

Konkret geht es darum, dass sie in dem Bericht Bischof Alois Schwarz als narzisstisch beschrieb. Gegen die im Bericht getätigte Aussage haben der Bischof und das diözesane Rechtsreferat einen Widerruf in derselben Zeitung von ihr verlangt. Die Kosten für das Inserat muss die Frau nun selber tragen. Satte 1.000 Euro muss sie dafür abdrücken. 

Dieses Inserat kostet 1.000 Euro.
Dieses Inserat kostet 1.000 Euro.Screenshot

Kollegen stehen ihr bei

Jetzt springen ihr Kollegen und Mitverfasser des Briefes zur Seite und richteten ein Spendenkonto für sie ein. "Sie soll die Kosten nicht alleine tragen müssen", stellen die Kollegen klar. Jeder Euro, der mehr gespendet wird, als zur Abdeckung der Inseratenkosten nötig, wird der Emmausgemeinschaft gespendet.

Spendenkonto IBAN: AT18 1500 0005 3133 6493

Betreff: Widerruf

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