Frau schnitt Schwangeren ihr Baby aus dem Bauch

Grausiger Fall, mit dem sich ein Geschworenengericht im US-Bundesstaat Colorado nun befassen musste. Dynel Lane (36) wurde wegen vorsätzlichen Mordes verurteilt, weil sie einer schwangeren 27-Jährigen das Baby mit einem Messer aus dem Bauch geschnitten hatte. Das Opfer überlebte schwer verletzt, der Fötus starb kurze Zeit später.

Grausiger Fall, mit dem sich ein Geschworenengericht im US-Bundesstaat Colorado nun befassen musste. Dynel Lane (36) wurde wegen versuchten vorsätzlichen Mordes verurteilt, weil sie einer schwangeren 27-Jährigen das Baby mit einem Messer aus dem Bauch geschnitten hatte. Das Opfer überlebte schwer verletzt, der Fötus starb kurze Zeit später.

Lane lockte ihr Opfer mit einem Inserat an, in dem sie angab, Umstandskleidung verkaufen zu wollen. Als sich die 27-jährige im siebenten Monat Schwangere bei ihr meldete, wurde ein Treffen in Lanes Haus ausgemacht. Bei diesem stach Lane aber mit einem zerbrochen Glas auf ihr Opfer ein, schlug die Schwangere auf den Kopf.

"Ich liebe dich"

In Panik und um die Angreiferin zu beruhigen sagte das Opfer zu ihr: "Ich liebe dich." Lanes Antwort: "Wenn du mich liebst, dann lässt du mich das tun." Mit zwei Messern schnitt sie der schwer verletzten 27-Jährigen schließlich das Baby aus dem Bauch. 

Lane fuhr daraufhin mit dem Fötus ins Krankenhaus, am Weg dorthin verstarb er. Im Spital gab sie an, dass es sich um ihr Kind handle und sie eine Fehlgeburt erlitten habe, der Fall flog jedoch schnell auf. Ihr Opfer konnte in der Zwischenzeit ein Kissen auf den Bauch pressen und die Polizei alarmieren. Sie überlebte schwer verletzt, Ärzte sprachen von einem Wunder.

Schwangerschaft vorgetäuscht

Vor Gericht versuchte Lane, die selbst zwei Töchter hat und einen nur wenige Monate alten Sohn im Jahr 2002 bei einem Badeunfall verlor, zu erklären, dass sie eine Schwangerschaft vorgetäuscht hatte und deshalb unter Druck geriet. Im Netz präsentierte sie sich 14 Monate lang mit einem immer größeren "Babybauch", der in Wahrheit ein Kissen war. Als ihr Freund von ihr einen Beweis für ihre Schwangerschaft verlangte, sei sie in Panik geraten und habe die Wahnsinnstat begangen. 

Nun wurde sie dafür wegen versuchten vorsätzlichen Mordes verurteilt, das Strafmaß wird am 29. April festgelegt. Makaberes Detail am Rande: Der versuchte Mord galt der Schwangeren, nicht geahndet werden kann laut amerikanischen Medien der Tod des Babys, denn es fehlten die Beweise, dass der Fötus noch außerhalb des Mutterleibs weitergelebt hatte. Der Frau droht lebenslange Haft. 

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