Frau verweigert Impfung, infiziert sich mit Pocken

Eigentlich gilt die hochansteckende Krankheit seit 1980 offiziell als ausgerottet. Doch in den USA hat sich eine 26-Jährige mit dem pockenähnlichen Virus infiziert.
Laut der amerikanischen Seuchenschutz-Behörde "CDC" hatte sich Ende 2018 eine Labormitarbeiterin aus Versehen mit einer Nadel in den Zeigefinger gestochen.

Eigentlich wollte die 26-Jährige Labormäuse mit dem gentechnisch veränderten Stamm pockenähnlicher Viren injizieren, doch sie infizierte sich selbst damit.

Die Forscherin spülte daraufhin sofort ihren Finger mit Wasser ab, dennoch zeigten sich nach knapp drei Wochen erste Symptome.

Fingerkuppe starb ab

So begann etwa die Fingerkuppe der Frau erst schwarz zu werden und danach immer weiter abzusterben, berichtet die "CDC" in ihrem Report.

CommentCreated with Sketch.2 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Die 26-Jährige musste daraufhin eine zweiwöchige Therapie mit Tecovirimat machen, um das Virus bekämpfen zu können. Mit Erfolg! Die Behandlung schlug an und die Frau wurde geheilt.

Bei Tecovirimat handelt es sich um einen Wirkstoff, der noch nie zuvor zur Behandlung eines Menschen eingesetzt wurde. Die Pocken galten seit 1980 eigentlich als ausgerottet.

Frau hatte sich nicht impfen lassen

Als die 26-Jährige bei der Seuchenschutz-Behörde zu arbeiten begann, hatte sie eine vorbeugende Schutzimpfung gegen Pocken aus Angst vor Nebenwirkungen nicht gemacht.

Die Impfung hätte eine Infektion vermutlich verhindern können, heißt es in dem Report der "CDC".

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