Die Betäubungsmittel werden etwa in Salzburg ein immer größeres Problem, bestätigt der Frauennotruf. Dutzende Frauen dürften so betäubt und vergewaltigt werden.
Die Masche der Täter ist immer die selbe: sie leeren die Tropfen in einem unbeobachteten Moment ins Glas der Opfer - vorzugsweise in Bars, Clubs, auf Partys oder anderen Festen. Die Folge ist ein völliger Filmriss mit oft fatalen Folgen.
„Es ist oft völlig im Dunkeln für die Betroffenen und sie merken dann halt nur im Nachhinein, dass da auch ein sexueller Übergriff stattgefunden hat. Und das ist ein extremer Schock für die Opfer, weil ihnen ja ein Erlebnis einfach fehlt, gegen das sie sich auch nicht wehren konnten“, so Leiterin des Frauennotrufs in Salzburg.
Neben den üblichen Ratschlägen, wie das Glas nicht aus den Augen zu lassen, rät die Expertin den betroffenen Frauen vor allem, unverzüglich ins Krankenhaus zu fahren. Denn K.o.-Tropfen sind nur zwölf Stunden im Körper nachzuweisen. Und sind die vorbei, fehlt auch der Beweis für eine Anzeige.