Dass unerwartetes Geld auf dem Konto landet, sorgt normalerweise für Freude. Im dänischen Königshaus dürfte der überraschende Geldsegen jedoch eher für hochgezogene Augenbrauen gesorgt haben.
Ein peinlicher Rechenfehler im dänischen Ministerpräsidium, dem sogenannten Statsministeriet, katapultierte König Frederik (58) und Königin Mary (54) völlig unverschuldet in die Schlagzeilen einer Finanzdebatte.
Wie gala.de unter Berufung auf die dänische Zeitung B.T. berichtet, floss im Zeitraum von April 2025 bis März 2026 deutlich mehr Geld in Richtung der Monarchen, als ihnen gesetzlich zugestanden hätte.
Konkret geht es um rund 300.000 dänische Kronen – umgerechnet etwa 40.000 Euro –, die fälschlicherweise als Apanage überwiesen wurden. Im Zentrum dieses Geldsegens standen König Frederik und seine Mutter Königin Margrethe (86).
Aufgedeckt wurde das Malheur durch eine offizielle Mitteilung von Ministerpräsidentin Mette Frederiksen an den Finanzausschuss des dänischen Parlaments. Darin heißt es nüchtern, dass versehentlich ein "höherer Betrag ausgezahlt wurde, als dem Königshaus zusteht."
Inzwischen haben sich das Ministerpräsidium, das Finanzministerium und das Königshaus auf eine einvernehmliche Lösung geeinigt: Die zu Unrecht ausgezahlten Gelder sollen im Laufe des aktuellen Haushaltsjahres zurückgezahlt werden.