Erleichterung in Dänemark: Altkönigin Margrethe II. (86) hat das Kopenhagener Rigshospitalet verlassen und befindet sich auf dem Weg zurück ins Schloss Fredensborg. Das gab der dänische Königshof am Freitag bekannt.
"Ihrer Majestät geht es gut, doch muss sie sich, wie schon bei ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus am 19. Mai, weiterhin schonen", heißt es in dem Statement des Palastes.
Der jüngste Klinikaufenthalt hatte am Montag begonnen. Eine Computertomografie hatte ein größeres Hämatom im Hüftbereich gezeigt, das auf einen früheren Sturz zurückging.
Für die 86-Jährige war es bereits der zweite Krankenhausaufenthalt innerhalb von zwei Wochen. Bereits am 14. Mai war Margrethe wegen Herzkrämpfen zur Beobachtung in die Klinik gekommen.
Danach unterzog sie sich einer Ballonangioplastie, einem minimalinvasiven Eingriff, bei dem ein verengtes Herzkranzgefäß über einen Katheter mit einem kleinen Ballon geweitet wird.
Wegen des neuerlichen Krankenhausaufenthalts konnte sich Margrethe am 58. Geburtstag ihres Sohnes König Frederik X. (58) nicht mit der Familie auf dem Balkon von Schloss Amalienborg zeigen.
Margrethe hatte in den vergangenen Jahren mehrfach mit Gesundheitsproblemen zu kämpfen. Eine umfangreiche Rückenoperation im Februar 2023 nannte sie selbst als Auslöser für die Übergabe der Krone an ihren Sohn, die sie in ihrer Neujahrsansprache 2024 ankündigte.
Als Nächstes steht für sie der 6. Juni im Kalender, an dem sie auf der Insel Falster die nach ihr benannte Brücke "Dronning Margrethe IIs Bro" einweihen soll. Ob sie den Termin wahrnehmen kann, werde "fortlaufend geprüft", so der Palast.