Politik

Freigabe von Gras soll dem Staat Steuern bringen

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:42

Ein skurriler Vorschlag zur Rettung der maroden Staasbank Hypo Alpe Adria kommt von der JungenSozialistischen Jugend (SJ) Oberösterreich: Die dortige Vorsitzende, Fiona Kaiser, fordert angesichts des Hypo-Debakels die Legalisierung weicher Drogen. Die beiden Themen haben ihrer Ansicht nach mehr miteinander zu tun, als man denken möchte - sie erhofft sich nämlich Steuereinnahmen aus dem Hasch-Verkauf, die helfen könnten, das Geld ins Budget zu spülen.

die Legalisierung weicher Drogen. Die beiden Themen haben ihrer Ansicht nach mehr miteinander zu tun, als man denken möchte - sie erhofft sich nämlich Steuereinnahmen aus dem Hasch-Verkauf, die helfen könnten, das Geld ins Budget zu spülen.

"In Anbetracht verheizt werden, ist es an der Zeit neue Wege der Finanzierung des Staatshaushaltes zu finden", erklärte Kaiser, die als Kandidaten für den Bundesvorsitz der SJ antritt, am Mittwoch in einer Aussendung.

"Wenn schon auf dem Rücken der österreichischen Jugendlichen Milliardensummen zurück an spekulierende Bankinstitute und Hedgefonds gehen, so wollen wir wenigstens auch ein bisschen mitziehen dürfen."

Vorbild könnten die USA sein, wo etwa in , meint die Jungsozialistin. Österreich dagegen verzichte mit seiner "repressiven Drogenpolitik" auf "Millionen von Euro", die "unversteuert in die Hände der Drogenindustrie gespielt werden". Kaisers Motto deshalb: "Kiffen für die Hypo".

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