Frequency: Einkaufswagerl & Gasflaschen brannten

Auch für die Feuerwehren aus Sankt Pölten geht mit dem heutigen Montag ein Einsatz-Marathon zu Ende.
Neben dem Roten Kreuz und der Polizei standen auch die Feuerwehren aus Sankt Pölten vier Tage lang im Dauereinsatz. Wie berichtet, kümmerten sich je 20 Mitglieder der Florianis aus St. Pölten-Stadt um die Brandsicherheitswache bei den Bühnen, die Kameraden aus Stattersdorf und Spratzern bewachten das Areal der Camper.

In den vier Tagen mussten rund 30 Einsätze abgearbeitet werden – und die Arbeit fing bereits früh an: Schon bei der Anreise kamen erste Besucher in die Zwickmühle, rutschten bei der Einfahrt auf das Campinggelände seitlich ab und konnten ohne Hilfe nicht weiter.

Auch lecke Gasflaschen, die von Musikfans mitgenommen worden waren und zu brennen begannen, mussten abgelöscht werden.

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Samstagmorgen hatte man mit einem Wasserrohrbruch zu kämpfen. Zwischen Harlander Straße, Spratzerner Hauptstraße und Pestalozzistraße kam es zu einem Gebrechen, das Festivalgelände sowie Teile vom Ortsteil Spratzern waren betroffen. Die Feuerwehr übernahm die Wasserversorgung bis zur Reparatur, die noch am selben Tag stattfand. Auch mussten einige Wespennester entfernt werden.

In der Nacht auf Montag brannten schließlich drei Einkaufswägen, die mit Müll gefüllt waren – auch sie mussten abgelöscht werden.

Auch kam es bei der Abreise zu vereinzelten Pkw-Bergungen. Grundsätzlich gestaltete sich der Montagvormittag aber ruhig.

96 Krankenhaus-Transporte

Das Rote Kreuz berichtete Montag ebenfalls von einem ruhigen Ablauf. Insgesamt mussten 2.674 Menschen versorgt werden, 96 davon wurden auch ins Spital gebracht.

Der ÖAMTC musste 320 Mal ausrücken – meist wegen leerer Autobatterien.

Jetzt beginnt großes Aufräumen

Auch die Tage nach dem Festival herrscht reges Treiben am Areal, denn binnen zehn Tagen muss sämtlicher, hinterlassener Müll weggeräumt werden. 2017 waren insgesamt 225 Tonnen Abfall zusammengekommen.

(nit)

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