Frequency: Zeltstadt für Festival-Spektakel bereit

Der erste Anreisetag ist Geschichte, der zweite läuft bereits. Binnen weniger Stunden schoss die alljährliche Zeltstadt entlang der Traisen wieder aus dem Boden.
Bis zu drei Stunden Wartezeit mussten die ersten "Early-Camper" am Dienstag in Kauf nehmen, um auf das Campinggelände des Frequency-Festivals in St. Pölten zu kommen – "Heute" berichtete. Schon am Dienstagnachmittag war das Traisenufer dann mit Zelten zu gepflastert. Im Laufe des heutigen Mittwochs wird es dann immer schwieriger werden, noch einen Platz in Bühnennähe zu bekommen.

Unter den aller ersten Campern war etwa die selbst ernannte "Radler-Polizei". Die Burschen haben ein Heimspiel, kommen alle aus dem St. Pöltner Umland. Schon um 7 Uhr waren sie am Dienstag da, um ab 9 Uhr ihren eigenen kleinen Bezirk in der Zeltstadt aufzubauen. "Wir müssen zehn Pavillons aufstellen, insgesamt werden wir rund 50 Leute", erzählt Marcel Diendorfer (21) aus Perschling.

Couch und Kühlbox

Neben Pavillons und Zelten hat die Gruppe auch jede Menge anderes nützliches Zeug mitgebracht. Etwa eine riesige, selbst gebaute große Kühlbox, in der freilich nur Bier und kein Radler liegt, und sogar eine Couch wurde angekarrt. Die hat es bislang aber noch nicht auf das Gelände geschafft, an einem Plan wird noch gearbeitet.

CommentCreated with Sketch.0 Kommentar schreiben Arrow-RightCreated with Sketch. Allgemein ist es jedes Jahr auf's Neue verwunderlich, wie kreativ sich die Jugend (der Großteil der Festivalbesucher ist um die 20 Jahre alt) auf das Festival vorbereitet. Während die einen mit dem rosanen Kuschelbettzeug von zuhause kommen, bringen die anderen für nicht einmal eine Woche mehr Bier mit, als der Durchschnittsösterreicher in einem Jahr trinkt. Und dass der Durchschnittsösterreicher nicht wenig Bier trinkt, ist hinlänglich bekannt. Die besten Bilder vom ersten Tag gibt es oben in der Slideshow.

(M. Nowak)

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