Am Montag nimmt im Alpenraum der Einfluss eines Atlantikhochs zu, aus Nordwesten fließen dabei aber kühlere Luftmassen ein. Erstmals in mehreren Wochen erlebt kein einiger Ort heute einen Hitzetag (>30°C). "Damit endet eine bemerkenswert lange Serie", so die Meteorologen der UWZ.
Diese dauerte laut ORF-Meteorologe Manuel Oberhuber satte 33 Tage:
Es geht wechselhaft weiter. Ab Donnerstag macht sich dann ein weiteres Tief bemerkbar, das von Dänemark in Richtung Polen zieht. Somit werden aus Nordwest abermals kühle, aber diesmal feuchtere Luftmassen gegen die Ostalpen gesteuert.
Heißt: Auch bis zum Wochenende bleibt die 30-Grad-Marke außer Reichweite, gebietsweise wird es demnach aber dennoch sommerlich warm und freundlich. Angenehmes Sommerwetter eben.
Der bekannte ORF-Meteorologe Marcus Wadsak schreibt dazu in seinem Wetter-Weitblick am Sonntag: "FreundInnen der großen Hitze müssen jetzt ganz stark sein – es kommt das Tal der Tränen für sie."
Die neue Woche bringe zwar Wetter, das ideal zum Durchlüften sei, am Donnerstag blieben die Temperaturen aber österreichweit "meist unter 25 Grad". Mit einem Nachsatz beruhigt er die Hitze-Fanatiker, bringt aber alle anderen ins Schwitzen: "Der Sommer ist noch lange, die Abkühlung nicht so – schon am kommenden Wochenende sehe ich schon wieder Werte um 30 Grad und darüber."
Der Montag bringt tagsüber besonders über den Bergen und im Süden Quellwolken und einige Schauer, im äußersten Süden auch lokale Gewitter. Zeitweise scheint aber auch die Sonne, am Bodensee sowie im Norden und Osten bleibt es meist ganztags trocken bei einem freundlichen Sonne-Wolken-Mix. Der West- bis Nordwestwind lässt etwas nach, weht aber besonders im Osten zeitweise noch lebhaft.
Am Dienstag halten sich im zentralen Bergland und im Süden einige Wolken und bringen von der Früh weg ein paar Schauer, im Tagesverlauf vereinzelt auch Gewitter. Auch im Nordosten ziehen tagsüber dichte Wolken durch, im Westen sowie von Oberösterreich über die Obersteiermark bis ins Burgenland scheint dagegen häufig die Sonne. Der Wind weht im Osten lebhaft aus Nordwest.
Der Mittwoch hat im Westen und Süden einige Sonnenstunden zu bieten, vom Mühlviertel bis ins Nordburgenland überwiegen hingegen ganztags die Wolken, später bilden sich auch über dem südlichen Bergland Haufenwolken. Bis auf einzelne Schauer über dem Berg- und Hügelland bleibt es aber auch dort trocken, zumindest gelegentlich lässt sich die Sonne blicken. Dabei weht mäßiger, im Donauraum auch lebhafter Westwind.
Am Donnerstag herrscht ein wechselhafter Sonne-Wolken-Mix. Die meisten Schauer ziehen ganztags an der Alpennordseite durch. Tagsüber bilden sich dann generell über den Bergen und im Süden größere Quellwolken und in weiterer Folge sind dort auch lokale Schauer und Gewitter anzutreffen. Im Osten weht weiterhin lebhafter bis kräftiger Nordwestwind.