FridaysForFuture schockt mit Tweet über Großeltern

Mit dieser Ansage machen sich die Klima-Aktivisten wohl keine Freunde: "Warum reden uns die Großeltern eigentlich immer noch jedes Jahr rein? Die sind doch eh bald nicht mehr dabei"

10 Uhr vormittags war es mit dem Weihnachtsfrieden auf Twitter vorbei. Der deutsche Ableger von Greta Thunbergs "Fridays For Future"-Bewegung sorgt mit einer angriffigen Meldung für Aufsehen.

"Warum reden uns die Großeltern eigentlich immer noch jedes Jahr rein? Die sind doch eh bald nicht mehr dabei", war in dem Beitrag zu lesen. Dazu der Hashtag #weihnachtenundklimakrise.

"Ich konnte euch noch nie etwas abgewinnen. Jetzt kommt auch noch Verachtung dazu", ärgert sich User Kristian B. und setzt nach: "Geht fort, aber ganz weit fort." Ich schäme mich für euren entsetzlichen Tweet", kommentiert eine Frau. Auch Frank M. ist entsetzt und sichtlich angewidert von dem Beitrag: "Ihr wisst nicht einmal ansatzweise mehr zu schätzen, was diese Menschen für euch geleistet haben. Schämt euch!"

Knapp drei Stunden später legten die Aktivisten noch einmal nach und fragten die Twitter-Community: "Was darf Satire?" Erst am Nachmittag unternahm "Fridays For Future" einen Versuche, die hochgeschlagenen Wogen zu glätten.

"Wir möchten uns aufrichtig bei allen entschuldigen, die sich durch unseren satirisch gemeinten Tweet heute Morgen verletzt gefühlt haben", heißt es dann im ersten richtigen Schlichtungsversuch der Umweltbewegung am Nachmittag. Man wolle natürlich auch die tolle Unterstützung unzähliger Großeltern nicht geringschätzen.

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