Friedenslicht im "Privatjet" nach Brüssel gebracht

Gemeinsam mit Friedenslichtkind Victoria brachte LH Stelzer am Mittwoch das Friedenslicht nach Brüssel – im eigens gecharterten Flugzeug. Im Anschluss stellte Eu-Präsidentin von der Leyen ihren Klimafahrplan im EU-Parlament vor.
Um 9.20 Uhr hob die Maschine per Direktflug vom Flughafen Hörsching in Richtung Brüssel ab. Mit an Bord LH Thomas Stelzer samt OÖ Delegation (Journalisten aus Print, Radio und TV) und dem Friedenslichtkind.

Für die Friedenslichtübergabe an Eu-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen wurde extra eine Privatmaschine gechartert – eine SAAB 340A einer polnischen Fluggesellschaft.

Friedenslicht und Feuerlöscher



CommentCreated with Sketch.13 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Der ORF (organisiert das Friedenslichtprojekt) sorgte höchst persönlich dafür, dass das Friedenslicht auch ja nicht ausgeht. Eingezwickt bei den Beinen einer ORF-Mitarbeiterin flog das Friedenslicht im Passagierraum mit. Direkt daneben wurde ein Feuerlöscher bereitgestellt – für den Fall der Fälle.

Aber alles gut. Das Friedenslicht und die Delegation kam heile in Brüssel an. Für Friedenslichtkind Victoria Kampenhuber (11) aus Enns war es nach der Friedenslichtreise nach Israel der zweite Auslandsflug. Und wie wars? "Cool, aber etwas rumpeliger als letztes Mal", sagt sie und grinst.

"Green Deal" und die Voest



Um kurz vor 13 Uhr folgte dann die Übergabe des Friedenslichts an die neue Eu-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Budget-Kommissar Johannes Hahn im Eu-Kommissionsgebäude. Für von der Leyen ging es nach einem kurzen Gespräch mit dem Landeshauptmann direkt ins Eu-Parlament. Dort stellte sie den "Green Deal" vor.

Er legt fest, wie Europa bis 2050 zum ersten klimaneutralen Kontinent gemacht werden kann. Von den Maßnahmen zur Reduktion der CO2-Werte ist auch die oberösterreichische Stahlindustrie betroffen. Ihr wichtigster Vertreter: die Voest.

Brief an von der Leyen



Die Voest versuche seit Jahren ihren Emissionsausstoß zu reduzieren. Mit gutem Erfolg. Die Stahlproduktion in Linz gelte als eine der energieeffizientesten weltweit, sie sei aber mittlerweile an ihren Grenzen angekommen. Das müsse man berücksichtigen, appellierte Stelzer auch in dem Brief, den er von der Leyen beim Gespräch übergab.

Weitere Schritte in Richtung Co2-Reduktion erfordere Investitionen und zusätzliche Forschung. "Die heimische Industrie braucht deshalb Zugang zu den Investitionsfonds", das habe er bereits bei der Präsidentin deponiert so Stelzer.



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