Oberösterreich

Frisch aus dem Häfn – Mann (35) hat geladene Waffe mit

Diese Brutalität erschüttert selbst die Polizei: Sie hat einen Drogenring ausgehoben, der ordentlich was am Kerbholz hat. Es gab mehrere Festnahmen.

Tobias Prietzel
Die Polizei hat einen Drogenring gesprengt, mehrere Verdächtige sitzen in Untersuchungshaft.
Die Polizei hat einen Drogenring gesprengt, mehrere Verdächtige sitzen in Untersuchungshaft.
Daniel Scharinger

Seit Juni 2022 lief das Geschäft: Ein 44-Jähriger und sein Sohn (20) sollen immer wieder in die Niederlande gefahren sein. Dort wurde im großen Rahmen Suchtgift eingekauft. Ein Subdealer (33) soll die Ware dann im Zug nach Österreich transportiert haben.

Der Lohn des mutmaßlichen Komplizen: ein Teil der Drogen. Diese wechselten im Raum Linz und auch in Ungarn den Besitzer.

Der 33-Jährige wird außerdem verdächtigt, an einer Bluttat beteiligt gewesen zu sein: Gemeinsam mit einem 35-Jährigen soll er einen Mann vor dessen Wohnung abgepasst und ihm einen Messerstich in die Schulter versetzt haben. Die beiden landeten in der Justizanstalt Linz.  

Das Pikante: Der 35-jährige Verdächtige war erst einen Monat zuvor aus dem Gefängnis entlassen worden. Und: Bei seiner Festnahme hatte er eine geladene Faustfeuerwaffe dabei.

Im Zuge der umfangreichen Ermittlungen stellte sich heraus: In Summe wurden drei Kilo Amphetamin nach Österreich, 15 Kilo der Designerdroge Clophedron und 1.000 Stück Ecstasy nach Österreich eingeführt. In einer "Bunker-Wohnung" in Linz wurde das Suchtgift gelagert, für den weiteren Verkauf gewogen und portioniert.

Verbotene Waffen und 300 Schuss Munition

Bei Hausdurchsuchungen stellten die Kriminalisten neben 17 Mobiltelefonen auch verbotene Waffen und mehr als 300 Schuss Munition für ein Sturmgewehr sicher.

Alle Festgenommenen sitzen in Untersuchungshaft und sind teilweise geständig. Die Polizei forschte außerdem zahlreiche Abnehmer aus und zeigte sie bei der Staatsanwaltschaft Linz an.

14 Jahre Haft in Drogenprozess

Prozess um Drogenhandel im großen Stil: In Korneuburg in Niederösterreich wurden vor kurzem vier Beschuldigte wurden nun am Gericht in Korneuburg schuldig gesprochen. Einer fasste 14 Jahre Haft aus.

Die Angeklagten im Alter von 33 bis 39 Jahren sollen Teil einer internationalen Bande gewesen sein. Laut Ermittlungen wurde Kokain aus Kolumbien via Niederlande über den Grenzübergang Drasenhofen (Bez. Mistelbach) geschleust.

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