Was sich mit Joe Biden im Weißen Haus alles ändert

Das Weiße Haus: Die Trumps sind ausgezogen, Joe Biden wird am 20. Jänner neuer US-Präsident.
Das Weiße Haus: Die Trumps sind ausgezogen, Joe Biden wird am 20. Jänner neuer US-Präsident.ERIC BARADAT / AFP / picturedesk.com
Die Bidens ziehen ins Weiße Haus und sorgen für frischen Wind. So Einiges wird sich nun im neuen Heim des Präsidenten und seiner First Lady ändern.

Der Countdown für die Amtseinführung von Joe Biden als neuer Präsident der USA läuft: In Washington sind Polizei und Nationalgarde in höchster Alarmbereitschaft, die Veranstalter halten sich vor dem Event mit Informationen über genaue Uhrzeiten bedeckt. Bekannt wurde bisher aber zumindest der grobe Ablauf der Veranstaltung, der hier nachzulesen ist >>

Um 12 Uhr Ortszeit (bei uns um 18 Uhr) wird Joe Biden offiziell als mittlerweile 46. Präsident der USA angelobt. Trump will das Weiße Haus bereits in der Früh verlassen und als erster Präsident seit 1869 der Amtseinführung seines Nachfolgers fernbleiben. In der Regel kommen auch Millionen Menschen nach Washington um bei dem Ereignis live vor Ort dabei zu sein. Nicht so aber dieses Jahr, heuer dürfen der Angelobung nur geladene Gäste - etwa die ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama, George W. Bush und Bill Clinton oder Trumps Stellvertreter Mike Pence - und Journalisten vor dem Kapitol beiwohnen, jedoch auch erst nachdem sie gründlich vom Secret Service überprüft wurden.

Der Sturm aufs Kapitol durch gewalttätige Trump-Anhänger vor zwei Wochen hat die Behörden nämlich zu erheblich verschärften Sicherheitsvorkehrungen veranlasst. Weite Teile der US-Hauptstadt sind abgeriegelt. Die Polizei wird nach Pentagon-Angaben von rund 25.000 Soldaten der Nationalgarde unterstützt. Neben den Sicherheitschecks stehen in diesem Jahr aufgrund der Coronavirus-Pandemie auch Gesundheitschecks für die Gäste an. 

Kostspielige Desinfektion 

Seit Tagen fahren unzählige Umzugswagen vor dem Weißen Haus vor. Auch zu beobachten waren viele von Trumps-Vertraute mit Umzugskartons voll von seinen Habseligkeiten. Nachdem das Anwesen von Seiten Trumps geräumt wurde steht eine große Putz-Aktion im Weißen Haus an. Die Putzkräfte wurden zur Tiefenreinigung beordert. In Anbetracht der Tatsache, dass das Coronavirusgrassiert und Trump mit einigen "Corona-Partys" für Schlagzeilen sorgte, rückt vor dem Einzug Bidens auch ein spezielles Desinfektionsteam an. Weder Kosten noch Mühen werden da gescheut - insgesamt soll die Reinigung nämlich etwa eine halbe Million Dollar kosten.

Frischer Wind im Weißen Haus

Neben der umfassenden Reinigung werden auch einige Änderungen bei der Ausstattungen der Wohnräume vorgenommen, Geschmäcker sind ja schließlich unterschiedlich. So soll etwa die Küche umgerüstet und ein neuer Speiseplan eingeführt werden. Natürlich bekommt auch das Präsidenten-Bett einen neuen, frischen Touch. Die Matratzen werden selbstverständlich ausgetauscht. Übrigens schläft das neue Präsidenten-Paar künftig im selben Bett. Bei den Trumps war dem ja nicht so, Donald und Melaniateilten sich  nicht einmal dasselbe Schlafzimmer, geschwiege denn dasselbe Bett..

Mit Joe Bidenziehen nun auch wieder Tiere in das Weiße Haus. Ab jetzt sorgen beispielsweise seine zwei Hunde für frischen Wind. Einen von ihnen holte Biden aus einem Tierheim. Ein "Underdog" im wahrsten Sinne des Wortes also, der es vom Tierheim nun sogar ins Weiße Haus geschafft hat. Die Rede ist von dem deutschen Schäferhund Major.

Auch Renovierungsarbeiten schon geplant

Abgesehen von den genannten Änderungen sind nach dem Umzzug weitere geplant, schließlich muss das neue Präsidenten-Paar sich in den eigenen vier Wänden ja wohlfühlen. Berichten zufolge wurden von der neuen First Lady Dr. Jill Biden bereits Umbauarbeiten in Auftrag gegeben. Dabei handelt es sich um die Renovierung des zweistöckigen Ostflügels, in welche sich das Office der First Lady sowie die Büros ihrer Mitarbeiter, die Postabteilung, das Kino und der Besuchereingang des Weißen Hauses befinden. Schon Mitte Mai sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Im Fokus der der Arbeiten liegen besonders die sanitären Anlagen, für die laut "TMZ" circa 1,2 Millionen US-Dollar (umgerechnet etwa 986.000 Euro) investiert werden. 

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