"Heute"-Leser Bawa vermietet regelmäßig seinen Volkswagen Golf über einen Onlineanbieter an fremde Personen. Die Abwicklung ist denkbar einfach: Man meldet sein Fahrzeug mit Fotos an und kann dann pro Tag bares Geld damit verdienen. Bevor der Golf also tagelang auf dem Parkplatz in der Wiener Landstraße stillsteht, kann Bawa ein paar Euro damit verdienen.
Also entschied er sich, den VW an einen Mann für zwei Tage zu vermieten. Dafür sollte er rund 100 Euro bekommen. Was der 34-Jährige jedoch nicht wusste: Der vermeintliche Mieter wollte sein Auto offensichtlich für einen Raub benutzen.
"Plötzlich rief mich die Polizei an und fragte mich, wo mein Auto ist", erzählt Bawa im "Heute"-Talk. Völlig perplex über den Anruf des Beamten, erklärte er ihm die Situation. Dann war auch den Polizisten klar: Der VW Golf wurde bei einem Raubzug verwendet und in Traiskirchen völlig verdreckt und ramponiert abgestellt.
Laut derzeitigem Ermittlungsstand steht der Fahrzeugmieter mit drei weiteren Komplizen unter Verdacht, das Fahrzeug gestohlen und zweckentfremdet zu haben. "Mehr Informationen habe ich bis dato noch nicht. Die Polizei ermittelt natürlich weiterhin", so der schockierte Friseur.
Das Auto muss er nun zur Aufbereitung schicken – glücklicherweise übernimmt wenigstens der Vermittler der Online-Vermietung die Kosten dafür. Den Stress hätte sich Bawa für die 100 Euro, die er für die zwei Tage bekommen hat, aber gern erspart.