Frontex fordert mehr Unterstützung für Bulgarien

Die EU-Grenzschutzagentur Frontex fordert mehr Hilfe und Unterstützung für Bulgarien in der Flüchtlingskrise. Durch die Schließung der Balkan-Route haben sich die Wege der Asylsuchenden laut Frontex-Chef Fabrice Leggeri aufgefächert.
 

"Es kommen mehr Migranten aus Griechenland oder der Türkei nach Bulgarien", sagte Leggeri gegenüber der "Welt". Derzeit sind etwa 112 Beamte in Bulgarien für die Sicherung der EU-Außengrenze in Einsatz. Angesichts der jetzigen Lagen benötige man aber noch mindestens 100 mehr.

Die Situation in Bulgarien sei allerdings bei weitem nicht so dramatisch wie auf dem Westbalkan vor rund einem Jahr, fügte Leggeri hinzu.

Bereits letzte Woche hatte Boiko Borissow, der Ministerpräsident Bulgariens, in der "FAZ" beklagt, dass sein Land bei der Sicherung der EU-Außengrenze "praktisch alleingelasse" wird.
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