Die Bilder vom Sonntagabend gingen rasch herum: Ein Maserati-Lenker steigt am Schwedenplatz aus seinem Auto, holt einen Knüppel aus dem Kofferraum und sorgt damit für einen fragwürdigen Zwischenfall. Nur das beherzte Eingreifen eines Passanten verhinderte eine Eskalation. Nun schildert der Fahrer gegenüber "Heute" seine Version des Vorfalls.
Der Mann erklärt, er habe an einer roten Ampel gestanden. Als die Ampel auf Grün sprang, sei der Taxilenker jedoch nicht losgefahren. "Der Taxifahrer unterhielt sich mit zwei anderen Kollegen und blockierte dabei den Weg. Die Ampel wurde wieder rot. Auch bei der nächsten Grünphase fuhr er zunächst nicht los. Deshalb habe ich gehupt", schildert der Maserati-Fahrer.
Daraufhin sei der Taxilenker ausgestiegen und zu seinem Fahrzeug gekommen. "Er beschimpfte und beleidigte mich. Es waren insgesamt drei Personen, ich war alleine. Die beiden anderen haben sich zwar nicht eingemischt, dennoch fühlte ich mich bedroht und musste mich schützen. Deshalb hatte ich den Knüppel in der Hand", sagt der Mann. Gleichzeitig betont er, dass er niemanden angegriffen habe.
Der Maserati-Lenker weist den Vorwurf zurück, gewalttätig zu sein. "Ich bin eine bekannte Person und kein Mensch, der Probleme sucht oder gewalttätig ist. Ich habe mir über viele Jahre einen guten Ruf aufgebaut – sowohl privat als auch beruflich", erzählt er weiter. Für sein Verhalten zeigt er dennoch Reue und möchte sich nun auch öffentlich entschuldigen.