Bibiza im "Heute"-Talk

"Für mich war immer klar, dass es funktionieren wird"

"Geile Musik, glamorous und nicht so versoffen": Bibiza im Talk über sein neues Album, Verlustängste und warum er sich klar als Feminist bezeichnet.
Heute Entertainment
30.07.2026, 06:00
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Mit "Rocknrollstar", das am Freitag, dem 31. Juli, erscheint, schlägt Musiker Bibiza (bürgerlich Franz Bibiza) neue Töne an. Seine Fans dürfen sich auf ein "rockigeres" Album freuen – oder wie er lachend sagt: "Geile Musik, mehr glamorous, wahrscheinlich nicht so versoffen wie davor."

Der Weg an die Spitze war für den 27-Jährigen nie ein Sprint. Trotzdem hat er nie ernsthaft daran gezweifelt, dass er irgendwann von seiner Musik leben wird. "Es war für mich einfach klar, dass es funktionieren wird. Ich hatte keinen wirklichen Plan B oder sowas und bin einfach sehr ehrgeizig," verrät er im "Heute"-Talk.

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Und er behielt recht: Heute ist der Erfolg da – sorgenfrei ist der Amadeus-Abstauber deshalb aber noch lange nicht. Je besser es läuft, desto größer wird auch der Druck. "Man hat auch immer mehr zu verlieren, wenn was funktioniert," erzählt der Wiener ehrlich. Man bekommt "Verlustängste von dem, was man sich aufgebaut hat."

Dass viele ihn trotzdem nur als lockeren Rockstar wahrnehmen, kann der Wiener nachvollziehen. Schließlich kennen ihn die meisten nur auf der Bühne. Und auch wenn er erzählt, dass er sich überhaupt nicht verstellt, ist er dennoch "einfach aufgeregt oder in einem Performance-Modus". Und genau dadurch entsteht oft ein zum Teil falsches Bild. "Dass es halt so auf locker lässig alles ist und ich nichts arbeite oder so. Oder nur besoffen bin den ganzen Tag," erzählt er lachend im "Heute"-Talk.

Für Bibiza ist klar: "Feminismus muss nervig sein"

So offen wie über sich selbst spricht der Musiker auch über gesellschaftliche Themen. Den Begriff Feminismus hält er zwar für "extrem durchgelutscht", an seiner Haltung lässt er aber keinen Zweifel. "Ich würde mich auf jeden Fall als Feminist bezeichnen. Ich bin für Frauen und dafür, dass Frauen gleiche Rechte haben." Er stellt klar: "Feminismus kann auch sehr nervig sein heutzutage. Aber, das liegt halt auch einfach daran, dass er auch so nervig sein muss. Es muss jetzt übertrieben sein, damit sich die Wogen glätten."

Gleichzeitig findet er nicht, dass jeder Künstler automatisch politische Botschaften liefern muss. "Es muss nicht jeder Musiker, jede Musikerin sich zu Politik äußern, nur weil sie irgendwie eine Plattform haben." Das soll denen überlassen werden, "die sich mit den Dingen auskennen."

Privat wünscht sich Bibiza für die kommenden Jahre vor allem eines: Mehr Balance. Zwischen Konzerten, Studio und seinem Wunsch, das Rock’n’Roll-Leben "voll auszuleben", soll künftig auch "ein Privatleben Platz haben". Doch alles in allem ist er sehr zufrieden: "Aber sonst finde ich alles top eigentlich." Sein neues Album "Rocknrollstar" erscheint am 31. Juli.

{title && {title} } red, {title && {title} } 30.07.2026, 06:00
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