Im britischen Königshaus ist ein spektakulärer Deal ausgehandelt worden. König Charles III. (77) und Königin Camilla (79) haben eines ihrer talentiertesten Rennpferde verkauft. Der Hengst "Point of Law" zieht nach Australien, und das für eine Summe im Millionenbereich, wie der britische Sender "GB News" berichtet.
Käufer ist der bekannte australische Trainer Ciaron Maher (44), hinter dem ein Konsortium an Mitbesitzern steht. Ein genauer Preis wurde nicht genannt. Da das Tier auf europäischen Rennbahnen aber bereits über 130.000 Pfund an Preisgeld einbrachte, gehen Beobachter von einem siebenstelligen Betrag aus.
Maher reiste eigens nach Großbritannien, um den dreijährigen Hengst vor dem Kauf persönlich zu begutachten. In Australien soll "Point of Law" den renommierten Caulfield Cup in Melbourne ins Visier nehmen, eines der höchstdotierten Rennen der Welt mit einem Preistopf von rund drei Millionen Pfund.
Für Charles und Camilla endet damit ein durchwachsener Sommer. Erst im Juni hatte das royale Team zwei Spitzenpferde bei Trainingsunfällen verloren. Beim Royal Ascot musste das Paar dann mit ansehen, wie ihr Hengst im Queen's Vase nur auf Rang vier landete. Der König feuerte sein Pferd sichtlich an, wirkte am Ende aber enttäuscht.
Nur wenige Wochen später drehte "Point of Law" auf und gewann in Newmarket die mit 200.000 Pfund dotierte Bahrain Trophy.
Am Hof überwiegt trotz des Abschieds die Freude. "Ich bin sicher, dass Ihre Majestäten große Freude daran haben werden, die weitere Karriere von Point of Law in Australien zu verfolgen", sagte der königliche Rennberater John Warren gegenüber dem Fachportal "The Straight".
Solche Verkäufe gehörten für Züchter zum Geschäft, betonte er. Charles und Camilla wünschten den neuen Besitzern viel Glück für eine spannende Zukunft.