Fukushima kämpft noch immer mit den Folgen

Am 11. März 2011 erschütterte das stärkste Beben seit Beginn der Aufzeichnungen die japanischen Inseln. Der dabei ausgelöste Tsunami traf die Ostküste der Hauptinsel Honshu mit voller Wucht. Dabei wurde auch das Atomkraftwerk Fukushima erwischt und eine Kernschmelze ausgelöst. Fünf Jahre danach kämpft man noch immer mit den Folgen der Katastrophe.

Am 11. März 2011 erschütterte das stärkste Beben seit Beginn der Aufzeichnungen die japanischen Inseln. Der dabei ausgelöste Tsunami traf die Ostküste der Hauptinsel Honshu mit voller Wucht. Dabei wurde auch das erwischt und eine Kernschmelze ausgelöst. Fünf Jahre danach kämpft man noch immer mit den Folgen der Katastrophe.

Durch die Überschwemmung des Kraftwerks Fukushima und die dadurch ausgelöste Kernschmelz trat damals eine große Menge radioaktiver Strahlung aus. Ostwind in den Tagen nach der Katastrophe führte dazu, dass sich der Fallout vor allem über dem Pazifik legte

Am Freitag gedachte Japan um 14.46 Uhr, dem Zeitpunkt des Bebens, in einer landesweiten Schweigeminute der 19.000 Menschen, die damals ums Leben gekommen sind. 

Im Gebiet rund um das Kernkraftwerk Fukushima ist die Lage bis heute laut der Umweltorganisation Greenpeace schwierig. Trotz massivem Einsatzes von zehntausenden Arbeitern, die die Tokyo Electric Power Company zur Beseitigung der Kontamination, sind große Teile der Region weiterhin stark verseucht und auch das Risiko von weiteren Unfällen im Atomkraftwerk ist hoch. Seit dem Unfall seien laut Greenpeace außerdem täglich 400 Tonnen verseuchtes Wasser in den Pazifik gelangt.

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