Fünf-Euro-Papa hat seinen Schein wieder zurück

Die Botschaft auf einem Fünf-Euro-Schein rührte im Netz ganz Österreich. Nun bekam der Verfasser nach sechs Jahren seinen 5er wieder zurück und "Heute" half mit.

Um kurz nach sieben Uhr in der Früh verließ Alexander Haselmayer am Mittwoch sein Haus in Feldkirchen (Ktn.), machte sich mit Bus und Zug auf den Weg nach Leoben in der Steiermark.

Und auch wenn sein Ziel nur knapp 200 Kilometer entfernt war, zählte dieser Trip vermutlich zu seinen aufregendsten Reisen. Denn der 58-Jährige ist der Fünf-Euro-Papa.

Wie berichtet, hatte seine Botschaft auf einem Fünf-Euro-Schein ganz Österreich gerührt. Am 10. September 2012 hatte er geschrieben: "Erster Schultag, HS, erstes Mal € 5 Taschengeld. Bussi Papa".

Die Nachricht galt damals seiner mittlerweile 16-jährigen Tochter Manon. "Ich kann mich noch erinnern, als wäre es gestern gewesen", so Haselmayer zu "Heute".

Sechs Jahre danach wieder aufgetaucht

Sechs Jahre danach tauchte der Schein in der Trafik Beierhofer in Leoben wieder auf. "Meine Kollegin hat den 5er im Zuge der Inventur gefunden. Wir haben beschlossen, den Schein zu fotografieren und auf Facebook zu stellen. Wir wollten unbedingt den Verfasser der süßen Botschaft finden", so Trafikant Markus Beierhofer.

Und tatsächlich: Über den "Kräuter Paul", ein Geschäft am Linzer Südbahnhofmarkt, entdeckte der Papa aus Feldkirchen seinen Schein. Die Chefin des Geschäfts, Michaela Aigner, hatte den Beitrag auf ihrer Facebook-Seite geteilt. "Ich konnte es zunächst gar nicht glauben, dass der 5-er wieder aufgetaucht ist."

Die Linzerin stellte den Kontakt her und Mittwochmittag kam es tatsächlich zu einem Treffen und "Heute" half kräftig mit. Der Trafikant holte den Fünf-Euro-Papa vom Bahnhof ab. Um 12 Uhr Mittag hatte Haselmayer wieder seinen Fünf-Euro-Schein zurück.

"Ich bin froh, dass es geklappt hat. Den Schein hab ich ihm natürlich geschenkt", grinst Beierhofer.

Der 5er wurde eingerahmt

Der Trafikant hat sich für die Übergabe etwas ganz besonderes einfallen lassen. Er hat den Schein extra einrahmen lassen, darüber "Alles Gute für die Zukunft" geschrieben. Den 5er zieren rund herum auch noch "Heute"-Artikel der süßen Geschichte.

Nach der Übergabe gingen die beiden noch gemeinsam Essen. "Ich habe letztens meine Tochter gefragt, für was sie damals die fünf Euro ausgegeben hat. Sie kann sich aber nicht mehr erinnern. Jetzt bekommt sie ihn zu Weihnachten zurück", grinst der Papa.

(mip)

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