Eine Fünf Pfund-Note für 80.100 Pfund verkauft: Im Internet machte Gareth Wright den Deal seines Lebens - doch nun hat der Brite nichts als Ärger am Hals.
Sie gelten unter Drogen-Dealern und Möchtegern-Gangstern als Prestigeobjekte: Geldscheine mit der Seriennummer AK47, denn diese Bezeichnung steht auch für ein Kalaschnikow-Gewehr. Gareth Wright konnte sein Glück kaum fassen, als er eine Fünf Pfund-Note mit dem begehrten Aufdruck aus dem Geldautomaten zog.
Er inserierte den Schein im Auktionshaus eBay, wo mehr als einhundert Interessierte dafür Gebote abgaben. Höchstgebot: 80.100 Pfund!
Mittlerweile wurde die Affäre um den begehrten Fünfer für Wright aber zum Albtraum - denn der Höchstbieter will nicht zahlen! Dem nicht genug verspottete der Unbekannte den Briten auch noch per E-Mail: "Er antwortete mir, er warte derzeit auf eine Ladung Kokain, dann erst könne er bezahlen", so Wright zur britischen "Sun".
Er übt jetzt scharfe Kritik an eBay: Das Online-Auktionshaus unterstütze ihn nicht bei der Jagd nach seinem Geld. "Ich habe eBay kontaktiert und sie sagten mir, ich würde keine Entschädigung bekommen, was ich sehr enttäuschend finde."
eBay hilft nicht beim Geldeintreiben
Ein Sprecher von eBay sagte zu britischen Medien: "Wir haben uns den Fall so gut wie möglich angesehen." Wright könne die Auktion abbrechen und seine Gebühren zurück verlangen - Hilfe beim Geldeintreiben dürfe er sich aber nicht erwarten.