Knapp 8.000 Kilometer von OÖ bis nach Gambia – für den guten Zweck begaben sich zwei Brüder aus Hellmonsödt mit einem umgebauten Auto auf Abenteuer-Reise.
Sie schliefen drei Wochen lang in einem umgebauten Citroën Jumpy, tourten damit knapp 8.000 Kilometer durch zwei Kontinente. Die beiden Brüder Johannes (33) und Thomas Rothberger (31) aus Hellmonsödt (Bez. Urfahr-Umgebung) fuhren mit dem Auto von OÖ bis nach Afrika.
Im Rahmen der "Charity Rallye Dresden - Dakar - Banjul" begann für das Duo am 9. November ihre wohl größte Abenteuer-Reise. Und das alles für den guten Zweck (wir berichteten).
Denn bei der Ankunft in Gambia wurden alle 50 teilnehmenden Fahrzeuge versteigert. Mit dem Erlös (mit 113.000 Euro wurde heuer ein Rekordwert erzielt) werden zwei Schulen, eine Krankenstation, eine Kompostier-Anlage sowie Ausbildungsstätten für Automechaniker unterstützt.
Der Wagen der beiden Oberösterreicher erzielte 2.750 Euro. "Beim Abschied floss bei manchen Piloten auch die eine oder andere Träne. Aber mit dem Erlös wird armen Menschen geholfen. Und das ist das Wichtigste", so Johannes Rothberger zu "Heute".
Der Großteil der Autos wird nun zu Großraumtaxis umgebaut.
Startpunkt der knapp 8.000 Kilometer langen Reise war Dresden. Dort ist nämlich der Veranstalter "Breitengrad E.V." beheimatet.
Über Frankreich und Sapnien ging es für die Teilnehmer mit den Autos von der Hafenstadt Algeciras in der spanischen Provinz Cádiz per Fähre bis nach Marokko in Afrika. Dort machten die beiden Brüder aus OÖ auch einen Zwischenstopp im bekannten Gerberviertel von Fès. "Das war einfach beeindruckend", so Joahnnes Rothberger.
Ein weiteres Highlight war dann die Fahrt durch die Sahara. "Abenteuerliche Passagen, sehr hohe Temperaturen und viele Einsandungen verlangten uns viel Energie ab", erinnert sich der 33-Jährige.
Nach der Abenteuer-Reise und der erfolgreichen Versteigerung ging es für die beiden Brüder mit dem Flugzeug zurück in die Heimat. "Neben den zahlreichen tollen Eindrücken und Erlebnissen bleibt vor allem das positive Gefühl, etwas Gutes getan zu haben", ist Johannes Rothberger stolz.
Und vielleicht starten die beiden OÖ-Abenteurer schon bald bei einer weiteren Charity-Rallye.