Brüder fahren mit Auto von OÖ nach Gambia

Von Dresden in Deutschland bis nach Afrika! Zwei Brüder aus Hellmonsödt (Bez. Urfahr Umgebung) starteten dieses Abenteuer, um Geld für arme Menschen zu sammeln.

Knapp 6.300 Kilometer mit dem Auto durch zwei Kontinente – am Wochenende starteten die beiden Brüder Thomas (31) und Johannes (33) Rothberger aus Hellmonsödt (Bez. Urfahr-Umgebung) ihr wohl größtes Abenteuer.

Die beiden nehmen an der dreiwöchigen "Charity Rallye Dresden - Dakar - Banjul" teil. Bereits zum 28. Mal geht dieses Rennen vom Verein "Breitengrad E.V." über die Bühne. Ziel dieses Vereins aus Dresden ist es, Menschen in Deutschland, sowie angrenzenden europäischen Staaten kulturelle Vielfalt sowie die Hilfsbedürftigkeit vieler Menschen außerhalb Europas zu vermitteln.

"Wollte schon immer einmal dabei sein."

"Ich wollte schon immer einmal bei so einer Rallye dabei sein. Es gibt mehrere Rallyes, aber diese hat mir am meisten zugesagt", verriet Johannes im "Heute"-Gespräch.

Über Frankreich, Spanien und Marokko geht die Abenteuer-Reise bis nach Banjul, Hauptstadt Gambias. Für die Fahrt hat sich das Duo aus Hellmonsödt extra einen Citroën Jumpy gekauft und aufgerüstet. "Wir haben schon einige Stunden Arbeit investiert, um das Auto in einen Camper umzufunktionieren. Den Wagen haben wir mit rund 90.000 Kilometer vergangenen Mai gekauft und waren damit auch schon in Italien im Urlaub", verrät der 33-Jährige.

49 Autos sind mit dabei

Insgesamt nehmen 49 Autos an der Rallye teil. Sechs davon kommen laut Veranstalter aus Österreich.

Für das Duo aus OÖ ist es das perfekte Abenteuer zum Abschluss des heurigen Jahres. "Wir haben schon viele gemeinsame Reisen unternommen und wollen nun auch etwas Gutes tun. Wir waren von der Idee mitzufahren sofort begeistert und sind längst voll vom Rallyefieber infiziert", sind sich die Brüder einig.

Die Ladefläche des Wüstenjumpys dient während des Abenteuers als Unterkunft. Allzu sehr gewöhnen sollten sich die beiden aber nicht daran. Denn nach der Zieleinfahrt in Banjul wird der Wagen versteigert. Der Erlös wird dann zu 100 Prozent für Hilfsprojekte sowie den Bau von Schulen und anderen nötigen Einrichtungen in Gambia verwendet.

Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass das Duo für sein Fahrzeug einen hohen Erlös erzielt.

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