Für Kinder! Linzer radelt 3.000 km durch Asien

Von Myanmar bis nach Singapur – gemeinsam mit zwei Freunden radelt ein Linzer 3.000 Kilometer quer durch Asien. Und sammelt dabei noch Spenden für Straßenkinder.
Der Abenteuer-Trip begann für Jochen Meissner (41) und zwei Freunde schon am 25. August. Ihre 3.000 Kilometer lange Reise, vergleichbar mit der Strecke Wien – Lissabon (POR), startete das Trio in Myanmar in Südostasien.

Für den gebürtigen Linzer war es quasi ein Heimspiel, wohnt er doch schon seit sieben Jahren in diesem Land und eröffnete dort in der Stadt Yongan sogar seine eigene Firma. In seinem Reisebüro "Uncharted Horizons" bietet er Touristen Trekking-, Mountainbike- und Abenteuer-Reisen an.

Ein ganz großes Anliegen ist dem Auswanderer aber, auf die Situation von Straßenkindern in Myanmar aufmerksam zu machen. Aus diesem Grund möchte er auch 15.000 Euro Spenden für die NGO "Sonne-International" sammeln. Mit diesem Betrag können 40 Straßenkinder ein Jahr lang in einem Förderzentrum versorgt werden.

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"Bin ein begeisterter Radler"



"Ich bin begeisterter Langstrecken-Radler und hatte diese Strecke schon lange im Auge. Als sich dann auch noch ein tieferer Sinn mit dem Engagement für Sonne-International ergab, war es beschlossene Sache", so Meissner im "Heute"-Gespräch zu den Plänen seiner Tour.

Hier noch einige Schnappschüsse von der Tour:



Diese führte ihn über Bangkok (Thailand) bis George Town in Malaysien und nach Kuala Lumpur. "Es gab viele unbeschreibliche Momente: Unterstützer am Weg, die für uns Geld sammelten und leuchtende Kinderaugen in abgelegenen Dörfern", verrät Meissner.

Während ihrer bisherigen Reise hatten die Biker aber auch mit schwierigen Straßenverhältnissen, extremem Verkehr in Thailand und Hitze zu kämpfen.

Ankunft in Singapur am Samstag



Verläuft alles nach Plan, dann wird Meissner am Samstag, den 21. September das Ziel erreicht haben und in Singapur eintreffen. "Diese Stadt ist das krönende Highlight unserer Reise."

Nach Österreich kommt der gebürtige Linzer nur noch selten. "Einmal im Jahr bin ich für ein paar Wochen wieder in der Heimat und besuche meine Schwester und meine Mutter", so Meissner. Doch auch da steht neben Freunde treffen auch das Bergsteigen auf der To-Do-Liste.

Übrigens: Von der heimischen Küche vermisst der 41-Jährige Germknödel und das Schnitzel. "Die Schnitzel, die man manchmal in Asien bekommt, haben mit einem Wiener Schnitzel nur sehr wenig gemeinsam", lacht Meissner.

Obwohl dieser Trip noch gar nicht ganz abgeschlossen ist, hat Meissner schon Pläne für eine weitere Tour. Nächstes Jahr soll es von Yangon über Indien bis Nepal gehen. Das sind dann schon 3.500 Kilometer.

Und das ganze natürlich wieder für den guten Zweck.

Spenden können Sie übrigens hier.





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