Für Strache sind Timeout-Klassen "Unsinn"

Uneinigkeit in der Regierung: Die von Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) geplanten "Timeout"-Klassen stoßen beim Vizekanzler auf wenig Zustimmung.
Meinungsverschiedenheit in der Bundesregierung. Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) kritisiert Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP). Nach den rüden Attacken an einer HTL in Wien-Ottakring, bei der ein Lehrer und ein Schüler aneinandergeraten waren, stellte Faßmann vergangene Woche sein Maßnahmenpaket vor.

Ein zentraler Punkt dieses Konzepts, die "Timeout"-Klassen, wird nun von Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) hart kritisiert.

In der Mittwoch-Ausgabe der "Tiroler Tageszeitung" zeigt sich Strache wenig überzeugt vom Vorhaben seines Kollegen: "Das ist doch alles Unsinn", poltert der Vizekanzler.

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Strache fordert strukturelle Verbesserungen



"Da muss man völlig anders agieren, da braucht es Konsequenzen im Schulbetrieb", fordert Strache im Gespräch mit der "TT". Strache schwebt eine Hotline vor, wo sich Lehrer und Schüler melden könnten. Dann könne man den gemeldeten Fällen nachgehen und eine strukturelle Verbesserung erzielen.

Faßmanns Idee ist es, Schüler, die aggressiv werden, in "Timeout"-Klassen zusammenzufassen, wo sie unter professioneller Aufsicht betreut und an den Regelunterricht herangeführt werden sollen. Auch präventive Maßnahmen sind im Konzept des Bildungsministers vorhanden.

(mr)

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