Für Umweltschutz: "Vogue Italia" erstmals ohne Fotos

"Vogue Italia" hat statt Fotografen für die Jänner-Ausgabe 2020 Zeichner und Illustratoren an Bord geholt.
Eine "Vogue", wie es sie vor 100 Jahren das letzte Mal gegeben hat: Nur Illustrationen sind - mit Ausnahme der Werbeanzeigen - zu sehen.

Der Grund hinter der außergewöhnlichen Idee ist der Klimawandel. Foto-Shootings sind extrem aufwändig, verbrauchen viele Flugmeilen und Autokilometer, damit nicht nur die Crew, sondern auch die Mode von den verschiedensten Teilen der Welt an einen Platz geholt wird.

Statt mit erhobenem Zeigefinger zu mehr Umweltschutz aufzurufen, kehrte "Vogue" für diese Ausgabe vor der eigenen Haustür.

Spende für hochwasserbetroffenes Venedig



CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Das Geld, das bei den Reisen eingespart wurde, wird an die "Fondazione Querini Stampalia" gestiftet, die Schäden nach dem verheerenden Hochwasser in Venedig saniert.

Die Lagunenstadt ist eine der ersten europäischen Hotspots, die durch den Klimawandel bedroht ist.

"Wir können mit dieser Ausgabe die Welt nicht retten, aber sie wird etwas hinterlassen", so der "Vogue Italia"-Chef Emanuele Farneti.

Für die Januar-Ausgabe wurden berühmte Zeichner, wie Yoshitaka Amano ("Final Fantasy") verpflichtet, sie ist ab 7. Jänner erhältlich.

Das Cover zieren gleich verschiedene Titel-Illustrationen. So kann jeder seine Lieblingsausgabe mit nach Hause nehmen.

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