Für wen sich der Preis für 5G derzeit wirklich lohnt

Der 5G-Speedtest mit einem Magenta-Tarif. (rfi)
Der 5G-Speedtest mit einem Magenta-Tarif. (rfi)
Zwischen 28 und 100 Euro verlangen die heimischen Mobilfunkanbieter für ihre 5G-Tarife monatlich. Das erscheint viel, kann sich für einige Nutzer aber lohnen.
Bei kosten bis zu 99,90 Euro im Monat scheinen die 5G-Tarife der österreichischen Anbieter für Smartphones auf den ersten Blick extrem teuer zu sein. Betrachtet man die Tarife allerdings im Detail, kann man durchaus von den Tarifen profitieren, sagt das Mobilfunk-Vergleichsportal "tarife.at". Zu beachten gilt es nämlich, was alles in den Tarifen enthalten ist.

"Der Aufpreis für 5G-Tarife ist, im Vergleich zu den bisherigen Flatrate-Tarifen im LTE-Netz, gar nicht so hoch", sagt Maximilian Schirmer, Geschäftsführer von "tarife.at". Bedeutet: Die bisherigen 5G-Tarife sind vor allem für jene Nutzer interessant, die einen Tarif mit unlimitiertem Datenvolumen haben wollen. Solche Flatrate-Handytarife sind abseits von 5G beinahe ausgestorben.

Die Vorteile von 5G abseits vom Tempo

Abseits davon gelten die 5G-Tarife aktuell aber als "Premium". "Die Kunden profitieren von Zusatzleistungen, wie kürzeren Wartezeiten an der Hotline, inkludierten Minuten ins und aus dem Ausland sowie günstigeren Smartphones", sagt Schirmer. Auch bei der Zuteilung der Netz-Kapazitäten werden 5G-Kunden bevorzugt, auch im 4G-Netz (LTE). "Nachdem 5G noch länger nicht flächendeckend verfügbar sein wird, ein nicht zu unterschätzender Vorteil", so Schirmer.

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Großer Vorteil: Unlimitiertes Datenvolumen

Fast alle 5G-Tarife haben jedenfalls eines gemeinsam: Sie beinhalten unlimitiertes Datenvolumen. Ist das das Hauptargument für einen Mobilfunkvertrag, gewinnt laut "tarife.at" aktuell immer ein 5G-Tarif das Rennen um das günstigste Angebot. Im Durchschnitt kosten 5G-Tarife zwar um 20,25 Euro im Monat mehr als LTE-Tarife (4G), bieten dafür aber deutlich mehr Leistung, wie eben eine richtige Daten-Flatrate.

Das Vergleichsportal gibt außerdem zu bedenken, dass es bei den 5G-Tarifen sehr viele Zusatzoptionen gibt, die beachtet werden müssen. Dafür hat die Seite einen eigenen "5G-Filter" eingerichtet, damit Nutzer das beste Angebot für ihre persönlichen Anforderungen heraussuchen können. Zu unterscheiden sei auch, ob der Tarif uneingeschränkt auf das 5G-Netz zugreift, oder nur bis zu einem gewissen Ausmaß – und ob man bereits einen 4G-Tarif besitzt, der möglichweise upgegradet werden kann.



Die Karte zeigt, wo du bei A1 mit 5G surfen kannst.

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