Fußball-Fans: Mehr Anzeigen, weniger Täter

Die Zahl der Anzeigen gegen Fußball-Fans ist in der Saison 2018/19 um 7,3 % gestiegen. (Symbolbild)
Die Zahl der Anzeigen gegen Fußball-Fans ist in der Saison 2018/19 um 7,3 % gestiegen. (Symbolbild)Bild: Kein Anbieter/picturedesk.com
Die Zahl der Anzeigen gegen Fußball-Fans ist in der Saison 2018/19 um 7,3 % gestiegen. Erfreulich: Es wurden knapp 10 % weniger Personen angezeigt. Und es gab weniger Pyrotechnik-Verstöße.
Eine gemischte Bilanz über die Sicherheit bei Fußballmatches in heimischen Stadien zieht die Beantwortung einer SPÖ-Anfrage durch Innenminister Peschorn. "Heute" hat die Details:

586 Anzeigen in Bundesliga und "Erste Liga" bedeuten um 40 mehr als in der Saison 2017/18. Die Zahl der gerichtlichen Strafanzeigen in der Bundesliga verdoppelte sich beinahe, nämlich von 136 auf 268.

30 Festnahmen gab es. Das sind um vier weniger als in der Vorsaison. 27 Festgenommene waren Fans eines Bundesliga-Vereins. Knapp die Hälfte ist laut Peschorn Wiener Vereinen zuzuordnen.

476 "Störer" wurden angezeigt. In der Saison 2017/18 waren es noch 527. Von den Angezeigten waren 219 Rapid-Fans. Das sind 46 %. Auf Platz zwei: Austria-Anhänger mit 64 "Störern". Auch für elf ausländische Fans setzte es Anzeigen.

63 Pyrotechnik-Anzeigen bedeuten einen Rückgang um 58 %. In der Bundesliga gab es sogar ein Minus von 65 % auf 34 Anzeigen. 3 Verletzte durch Pyrotechnik waren 2018/19 zu verzeichnen (2017/18: 1). Einem Fan wurden mehrere Finger abgetrennt, als ein pyrotechnischer Gegenstand in seiner Hand explodierte. Ein Balljunge und ein Fan wurden durch einen Böller verletzt.

22 verletzte Zuseher durch Fremdverschulden sind zwei mehr als in der Vorsaison.

6 verletzte Polizisten bedeuten eine Verdoppelung zu 2017/18.

80 Stadionverbote (Dauer: 6 bis 87 Monate) wurden neu verhängt.

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(bob)



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