Unter großem Sicherheitsaufwand debattierten am Montag Vertreter von über 50 Staaten im niederländischen Den Haag unter US-Vorsitz. Eigentliches Thema war Atomsicherheit, am Rand des Gipfels trafen sich aber auch die sieben großen Industriestaaten (G-7). Bei diesen Gesprächen ging es in erster Linie um die Ukraine-Krise.
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Thema des Gipfels zur nuklearen Sicherheit war die Frage, wie verhindert werden kann, dass Terroristen radioaktives Material etwa für den Bau einer schmutzigen Bombe in die Hände fällt. Russland wird durch Außenminister Sergej Lawrow vertreten.
Hauptthema war trotzdem Russland und die Ukraine: US-Präsident Barack Obama ist überzeugt, dass Wirtschaftssanktionen des Westens "erhebliche Folgen" für Russland haben. "Europa und Amerika sind einig in unserer Unterstützung der ukrainischen Regierung und des ukrainischen Volkes", sagte Obama am Montag in Amsterdam nach einem Treffen mit dem niederländischen Regierungschef Mark Rutte.
"Europa und Amerika sind vereint in unserer Unterstützung für die ukrainische Regierung und die ukrainische Bevölkerung", sagte Obama am Montag in Amsterdam. "Wir sind einig darin, dass Russland für sein bisheriges Handeln bezahlen muss." Ebenso wie Rutte sei er überzeugt, "dass zunehmende Sanktionen erhebliche Folgen für die russische Wirtschaft haben werden", so Obama.
Warnung an Russland
Bei dem auf eine Stunde angesetzten Treffen der G7 wollten die Teilnehmer nach Angaben von Diplomaten in einer kurzen gemeinsamen Erklärung die Kritik an der russischen Annexion der Ukraine bekräftigen und Moskau vor weiteren Militäraktionen warnen. Zugleich wollten sie ihre Einigkeit bei möglichen Strafmaßnahmen für Russland betonen.
G-8 haben keine Zukunft
Die G-7 hat US-Präsident Barack Obama zusammengetrommelt. Russlands Staatschef Wladimir Putin wurde zu dem Treffen nicht eingeladen, mit Russland zusammen nennt sich die Gruppe G-8. Die Zukunft der Runde ist derzeit unklar. Es wird aber erwartet, dass die G8 unter Einschluss Russlands bis auf Weiteres nicht mehr bestehen.