Gaddafis Todesursache wirft neue Rätsel auf

Der getötete libysche Machthaber Muammar al-Gaddafi starb laut Spiegel an einer Lähmung seines Atemzentrums als Folge einer Kopfverletzung. Dennoch bleiben die Umstände seines Todes mysteriös. So verschwand das Geschoss, das Gaddafi getroffen haben soll und von einem Unfall bis zu Lynchmord ist die Rede.

. So verschwand das Geschoss, das Gaddafi getroffen haben soll und von einem Unfall bis zu Lynchmord ist die Rede.

Eine sogenannte Herniation, eine Einklemmung von Teilen des Gehirns also, sei die Ursache für seinen Tod gewesen, sagte der Arzt Abu Bakr Traina, der Gaddafis Totenschein ausgestellt habe. "Ob das eine Kugel war oder ein Schrapnell, wissen wir nicht", ergänzte er mit Blick auf die Kopfverletzung. Das Geschoss sei verschwunden. Auch der offizielle Obduktionsbericht der Ärzte aus Tripolis wird das nicht lösen können - weil das Geschoss fehlt.

Nach Angaben eines Arztes wurde der ehemalige Machthaber vor seinem Tod nicht schwer misshandelt. Beim Abtasten des Leichnams hätte der Arzt kaum blaue Flecken gefunden und keine Rippenbrüche ertasten können. und wie sein Leichnam durch die Straßen einer libyschen Stadt gezogen wurde, ließ Gegenteiliges vermuten.

Widersprüchliche Aussagen

Weiterhin gibt es noch widersprüchliche Aussagen zu Gaddafis Tod: Nach Angaben des Übergangsrats starb er im Kreuzfeuer zwischen Anhängern und Gegnern. Anderen Berichten zufolge wurde Gaddafi Opfer eines Lynchmords. In einem im Internet veröffentlichten Video sagte ein Anhänger des Übergangsrats, er habe Gaddafi in den Kopf geschossen. .

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