Punkteteilung in Graz-Liebenau! Nach einem chancenreichen Spiel trennten sich der GAK und die SV Ried mit 1:1. Eine Punkteteilung, mit der vor allem die Grazer leben können, da die Rieder die spielbestimmende Mannschaft waren und die besseren Chancen vorfanden. Die Treffer der Partie erzielten Ramiz Harakate für den GAK (47.) und Nikki Havenaar (69.) für die Innviertler.
Durch den Punkt rutschen die Rieder zumindest bis morgen, wenn Altach auf die WSG Tirol trifft, an die Tabellenspitze der Qualifikationsgruppe. Der Vorsprung auf den Letzten, Blau-Weiß Linz, beträgt inzwischen neun Punkte bei noch fünf ausstehenden Spielen. Die Linzer treffen dabei morgen im Abstiegskracher auf den WAC. Die Chance zur Revanche gibt es schon am Dienstag, wenn die beiden Mannschaften in Ried gegeneinander spielen. (20:30 Uhr)
Die Partie begann schwungvoll, erste Chancen gab es auf beiden Seiten, etwa durch einen Fernschuss von Leon Klassen (3.). In weiterer Folge übernahm aber Ried die Kontrolle und wurde durch Kigstone Mutandwa (7.) sowie Antonio Van Wyk (20., Stange) gefährlich.
Die Oberösterreicher blieben spielbestimmend und kamen zu mehreren Abschlüssen, ließen aber unter anderem durch abermals Mutandwa (21.) und Jonas Mayer (29.) gute Möglichkeiten aus. "Schuld" daran war vor allem GAK-Tormann Franz Stolz, der mehrmals hervorragend reagierte. Der GAK setzte offensiv nur vereinzelt Akzente, etwa durch Ramiz Harakate (16.). Trotz Chancenüberzahl für Ried ging es torlos in die Pause.
Dort startete der GAK ideal: Ramiz Harakate traf nach Wiederbeginn mit einem satten Abschluss zur Führung (47.) Doch die Rieder blieben am Drücker - Mutandwa kam mehrfach zum Abschluss (61., 62.), ehe Nikki Havenaar per Kopf nach einem Freistoß zum 1:1 ausglich (69.). In der Schlussphase blieb Ried insgesamt das aktivere Team, traf durch Mutandwa erneut die Stange (86.), während aus Grazer Sicht Murat Satin aus 60 Metern das leere Tor nicht traf und den Lucky Punch knapp verpasste (90.+2). So blieb es beim 1:1.