Eine Einbrecherbande hat in Südfrankreich mit einer Kalaschnikow auf Polizisten gefeuert und einen Beamten lebensgefährlich verletzt. Bei der Schießerei in der Nacht auf Montag kam zudem einer der Verbrecher ums Leben. Eine Obduktion sollte klären, ob er von seinen Komplizen getötet wurde, teilten die Ermittler mit. Die Polizei gab an, keine Schüsse abgegeben zu haben.
Wilde Schießerei im Süden Frankreichs: Eine Einbrecherbande hat bei einem Fluchtversuch mit einer Kalaschnikow auf Polizisten gefeuert. Ein Beamter wurde schwer verletzt und schwebt in Lebensgefahr, ein Krimineller starb.
Zu der Schießerei war es am Montag gegen 2.30 Uhr in der Stadt Vitrolles bei Marseille gekommen. Die Polizei stoppte das Fluchtauto der Einbrecher mit einer Nagelsperre. Die Täter eröffneten dann das Feuer und flüchteten. Ein Beamter, der auf dem Beifahrersitz eines zivilen Polizeiauots saß, wurde getroffen.
Eine Obduktion soll klären, ob der getötete Einbrecher - sein Leichnam wurde von seinen Komplizen zurückgelassen - von seinen Komplizen getötet wurde, teilten die Ermittler mit. Die Polizei gab an, keine Schüsse abgegeben zu haben.
In Frankreich sorgen in der letzten Zeit häufig brutale Überfälle für Schlagzeilen. Die Täter schossen dabei mehrfach ebenfalls mit Schnellfeuergewehren um sich. Erst am Samstag töteten Gangster in Cannes einen Juwelier.