Das Vorgehen eines Republikaners aus dem US-Bundesstaat New Mexico erinnert an die bekannte Polit-Serie "House of Cards": Solomon Pena wird vorgeworfen, einen bewaffneten Angriff auf vier Demokraten in Auftrag gegeben zu haben. Er wird vonseiten der Polizei Albuquerque beschuldigt, vier Männer "dafür bezahlt zu haben", auf die Häuser der betroffenen Demokraten zu schießen.
Am Montag verkündete der Polizeichef Harold Medina auf Twitter die Verhaftung des Politikers. Nach Angaben des Fernsehsenders CBS sei er in seiner Wohnung festgenommen worden und befinde sich nun in den Händen der Polizei. Pena hat die mutmaßliche Tat wohl aus Rache begangen: Er fühlte sich betrogen, die letzte Wahl habe er wegen Wahlbetrugs verloren.
Die Angriffe fanden zwischen dem 4. Dezember und dem 3. Jänner statt und zielten auf die Privathäuser von zwei Mitgliedern des Parlaments von New Mexico sowie zwei Bezirksbedienstete ab. Glücklicherweise wurde dabei niemand verletzt. Dennoch dürften die Angriffe nicht folgenlos gewesen sein: Drei Kugeln durchschlugen das Zimmer der Tochter von Linda Lopez, einer demokratischen Senatorin.
Polizeisprecher Gilbert Gallegos beteuert, dass Pena davon überzeugt war, die Wahl nur wegen betrügerischer Vorgänge verloren zu haben. "Er beschwerte sich über die Wahl, die er für manipuliert hielt", gab der Sprecher gegenüber NBC News an. Auch die Männer, die die Aufträge gegen Bezahlung ausführten, können sich nun wohl auf eine Anklage vorbereiten.