Die Katalanen sitzen weiterhin auf einem riesigen Schuldenberg. Barca hat Verbindlichkeiten von über einer Milliarde Euro angehäuft. Da sind die 207 Millionen Euro, die die Blaugrana nun durch einen Investorendeal mit der Firma "Sixth Street" für den Verkauf von zehn Prozent ihrer TV-Rechte einnehmen, nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.
Deshalb soll bei den Katalanen im großen Stil der Sparstift angesetzt werden. Zwölf Spieler sollen noch in diesem Sommer den Klub verlassen, um finanzielle Mittel für dringend benötigte Verstärkungen freizumachen. Allen voran für Lewandowski. Denn das dritte Barca-Angebot in der Höhe von 40 Millionen Euro plus Bonuszahlungen von fünf Millionen Euro, wurde von den Bayern ebenfalls abgelehnt.
Barca fertigte jedenfalls laut "Goal" eine Streichliste an. Darauf finden sich zwölf, teils prominente, Namen wieder. Allen voran Frenkie de Jong. Der 25-jährige Niederländer soll an Manchester United abgegeben werden, eine Ablöse von 65 Millionen Euro steht im Raum.
Gewinnbringend verkauft werden sollen auch die drei Abwehrspieler Samuel Umtiti, Clement Lenglet und Sergino Dest, die alle noch hohe Gehälter kassieren. Oscar Mingueza und Moussa Wague können ebenfalls bei passenden Angeboten gehen.
Nicht mehr benötigt wird auch Memphis Depay, der erst vor einem Jahr zu den Katalanen gewechselt war. Martin Braithwaite, der zuletzt keine Spielpraxis erhielt, steht ebenso auf der Abschussliste wie Riqui Puig und Ersatztorwart Neto. Francisco Trincao und Miralem Pjanic, die nach Leihen zu Barcelona zurückkehren sollten, haben ebenfalls keine Zukunft.
Bereits fix ist der Abschied von Routinier Dani Alves. Außerdem ist der Vertrag von Ousmane Dembele ausgelaufen. Genauso wie die Leihverträge mit Luuk de Jong und Adama Traore, beide sollen wieder zu ihren Stammvereinen Sevilla und Wolverhampton zurückkehren.