Politik

Ganze Welt trauert, nur AfD nutzt Anschläge für Zyni...

Heute Redaktion
14.09.2021, 13:49

Während die ganze Welt um die Opfer der Anschläge von Brüssel trauert, schockiert Beatrix von Storch von der rechtspopulistischen Alternative für Deutschland (AfD) das Netz. In einem Facebook-Posting sendet sie zynisch "Grüße aus Brüssel" und setzt augenscheinlich den Islam mit islamistischem Terror gleich. FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache wiederum setzte die Terrorakte in Bezug zur Flüchtlingsthematik und bediente sich eines AfD-Bildes für seine politische Botschaft.

Während die ganze Welt um die Opfer trauert, schockiert Beatrix von Storch von der rechtspopulistischen Alternative für Deutschland (AfD) das Netz. In einem Facebook-Posting sendet sie zynisch "Grüße aus Brüssel" und setzt augenscheinlich den Islam mit islamistischem Terror gleich. FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache wiederum setzte die Terrorakte in Bezug zur Flüchtlingsthematik und bediente sich eines AfD-Bildes für seine politische Botschaft.

"Viele Grüße aus Brüssel. Wir haben soeben das Parlament verlassen. Hubschrauber kreisen. Militär rückt an. Sirenen überall. Offenbar viele Tote am Flughafen und am Zentralbahnhof. Hat aber alles nix mit nix zu tun." Diese  Zeilen von Beatrix von Storch  waren selbst für viele AfD-Fans zu viel. Ihr Zynismus und der Seitenhieb auf die angebliche Verbindung des Islam zu islamistischen Terror schockten tausende Facebook-User. Unter den hunderten Kommentaren fanden sich großteils Reaktionen wie "widerwärtig", "abscheulich" und "geschmacklos".

 





Viele Grüße aus Brüssel. Wir haben soeben das Parlament verlassen. Hubschrauber kreisen. Militär rückt an. Sirenen ü...
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Vier Stunden nach den Zeilen sah sich von Storch dazu veranlasst, ihre Zeilen erklären zu wollen. "Das Problem ist importiert. Wir vergrößern das Problem jeden Tag. Und: das Problem hat mit dem politischen Islam zu tun. Nicht mit allen Muslimen. Aber mit dem politischen Islam", so Storch. Die User konnte dies nicht besänftigen. Sie forderten von der AfD-Politikerin, den Opfern ihr Beileid auszudrücken und nicht aus blutigen Anschlägen politisches Kapital schlagen zu wollen.

Strache voll auf AfD-Linie

Beileidszeilen gab es wiederum von FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache den ganzen Dienstag über, aber immer in Verbindung mit dem Flüchtlingsstrom nach Europa. Während in Brüssel die Ermittler noch am Dienstag keine Drahtzieher nennen könnten, sah Strache sie offenbar bereits in Flüchtlingen als "Früchte der offenen europäischen Grenzen". Später forderte er: "Und räuchert die Islamisten-Nester aus!".
 




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Auch er erntete viel Kritik für seine Zeilen, in denen er Flüchtlinge generell in Verbindung mit den Terrorakten in Brüssel brachte. Schlussendlich veröffentlichte er ein Bild mit den Zeilen "Wir schüren keine Angst, wir warnen vor Gefahren!". Strache bediente sich bei der Bildauswahl auf der Facebook-Seite von AfD-Bundessprecherin Frauke Petry.

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