Gas-Gangster wollte Haus sprengen, Kripo hat nun Foto

Die Polizei konnte den Verdächtigen festnehmen.
Die Polizei konnte den Verdächtigen festnehmen.LPD Wien/ Denise Auer
Weil ihm die Delogierung drohte, bohrte ein Mieter einer Wohnung in Wien-Ottakring die Gasleitung an. Nun fahndet die Polizei mittels Foto nach ihm.

Am Montag manipulierte ein polnischer Mieter die Gasleitung in seiner Wohnung in Wien-Ottakring, weil er mit dem Rauswurf bedroht wurde. Mit dieser Tat nahm der Beschuldigte auch den Tod zahlreicher Mieter in Kauf. Dass es nicht nur Katastrophe kam, liegt am geistesgegenwärtigen Handeln jenes Schlossers, der im Beisein eines Gerichtsvollziehers die Wohnungstür zur betreffenden Wohnung öffnete. 

Die Berufsfeuerwehr Wien und Mitarbeiter der Wiener Netze konnten die Katastrophe abwenden. Nun sind die Ermittlungen zur Ursache abgeschlossen. In einer Aussendung hält die Polizei nun fest, dass diese Manipulation auf eine eindeutige gewaltsame Einwirkung auf die Gaszuleitung zurückzuführen ist.

Explosionsschwelle erreicht

Eine Berechnung des dadurch erwungenen Gasaustritts in der Wohnung bestätigte ursprüngliche Annahmen, dass die Konzentration des Erdgases in der Luft bereits erheblich war und mit großer Wahrscheinlichkeit die Zündgrenze erreicht hatte. Es besteht der Verdacht des (bedingt vorsätzlichen) versuchten Mordes. Bis dato gibt es keine Hinweise auf den Aufenthaltsort des Tatverdächtigen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien veröffentlicht die LPD Wien ein Foto des 61-Jährigen.

Es besteht die begründete Annahme, dass sich die Person noch in Wien aufhält. Sachdienliche Hinweise (auch anonym) zu Identität und/oder Aufenthaltsort des Mannes werden an das LKA Wien unter Telefonnummer 01-31310 DW 33800 erbeten.

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