Auf Wunsch des Bürgermeisters und des Innenministers wurde ein für Sonntag geplanter Gedenkmarsch für die Opfer des Terrors in Brüssel abgesagt. Die Organisatoren verstanden den Appell, denn die Polizei sei noch immer mit den laufenden Fahndungen beschäftigt.
Der Gedenkmarsch wurde von einer Vielzahl an Initiativen organisiert, mit einem Marsch durch die Stadt wollten tausende Menschen den Opfern des Brüsseler Terroranschlages gedenken. Der Bürgermeister der Stadt, sowie der Innenminister appellierten nun an die Organisatoren, die Veranstaltung zu verschieben.
Polizei überlastet
Die Einsatzkräfte sollen nicht überlastet werden, so viele Polizeikräfte wie möglich müssen für die noch laufenden Fahndungen eingesetzt werden: "Wir teilen natürlich die Gefühle der Bevölkerung. Aber wir wollen, dass die Demonstrationen um einige Wochen verschoben werden", sagten Innenminister Jambon und Bürgermeister Mayeur zur Nachrichtenagentur Belga.
Das Event wurde über Facebook organisiert, mehrere Initativen riefen zur Teilnahme auf. Gestartet wäre der "Marsch gegen die Angst" vom Börseplatz aus, der nach den Anschlägen zum zentralen Platz der Trauer wurde.
Einer der Veranstalter kam dem offiziellen Wunsch nach: "Die Sicherheit der Bürger ist eine unbedingte Priorität. (..) Wir bitten daher unsererseits die Bürger, an diesem Sonntag nicht nach Brüssel zu kommen", teilten sie mit.