Mehrere Jugendliche sorgten am Freitag gegen 15.50 Uhr für Aufregung, als sie kurzerhand über das Geländer der Reichsbrücke kletterten – und in die Donau sprangen. Augenzeugen trauten ihren Augen kaum, eine Leserin zückte ihr Smartphone und schickte der Redaktion ein Video der gefährlichen Szenen.
Die Jugendlichen dürften den Sprung offenbar als Mutprobe oder Abkühlung genutzt haben. Immerhin lockten die frühlingshaften Temperaturen viele Wiener ans Wasser. Doch ist das überhaupt erlaubt? Klare Antwort: Nein. Das Springen von Brücken wie der Reichsbrücke ist in Wien verboten.
Es gilt nicht nur als gefährlich – etwa wegen Schiffsverkehr, Strömung oder unbekannter Wassertiefe – sondern kann auch Anzeige und Geldstrafen nach sich ziehen. Auch die Einsatzkräfte sehen solche Aktionen kritisch. Immer wieder kommt es zu gefährlichen Situationen oder sogar Rettungseinsätzen, wenn sich Springer überschätzen.
In diesem Fall ging alles glimpflich aus – die Teenies schwammen ans Ufer und verschwanden. Zurück bleiben kopfschüttelnde Passanten und die Erkenntnis: Mutig ist nicht immer klug – vor allem nicht über der Donau.