Gefährliche Mutation – Österreich bleiben 2 Monate

Neue Hoffnung im Kampf gegen das Coronavirus
Neue Hoffnung im Kampf gegen das Coronaviruspicturedesk.com
Die Delta-Variante bereitet derzeit in mehreren Ländern Sorgen. Wie Virologe Andreas Bergthaler erklärt, habe Österreich aber zwei Monate Vorsprung.

In Indien hat sich die Delta-Variante stark verbreitet, nun werden auch immer mehr Cluster in Großbritannien bekannt. Es wird sogar eine Verschiebung der Lockerungen diskutiert. Laut britischer Regierung ist diese Mutation um 40 Prozent ansteckender als die Ursprungsform des Covid-19-Erregers.

"Dieses Fenster sollten wir durch Impfungen nützen"

Virologe Andreas Bergthaler meldete sich nun auf Twitter in der Thematik zu Wort. Die Variante dominiert bereits in Großbritannien. Laut seinen Ansichten liefert B.1.617.2 (Delta) ein gewichtiges Argument für das Impfen.

"Aktuelle Impfdaten mit BioNTech bzw. AstraZeneca zeigen, dass eine Vollimmunisierung auch gegen Delta wirkt. Die erste Teilimpfung alleine scheint jedoch deutlich schlechter vor Delta zu schützen. Großbritannien intensiviert wegen der raschen Verbreitung der Delta-Variante die Impfbemühungen. Das beste Mittel, um infektiösere Varianten mit möglichem Immunescape hintanzuhalten, ist ein hoher Immunisierungsgrad. Bei der Delta-Verbreitung scheint Österreich bis jetzt ca. 1-2 Monate 'Vorsprung' zu haben gegenüber Großbritannien. Dieses Fenster sollten wir durch Impfungen nützen", schreibt Bergthaler.

Wer bereits vollständig gegen das Coronavirus geimpft sei, sei nach derzeitigem Erkenntnisstand auch gegen die Delta-Variante geschützt, sagt auch der britische Gesundheitsminister Matt Hancock. Fast vier Millionen Menschen haben in Österreich zumindest eine Teilimpfung erhalten.

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