Gefahr durch Blei und Nickel in Kinderschmuck

Bild: Rolf Vennenbernd (dpa)

Die Aufreger-Tests der Arbeiterkammer nehmen kein Ende und fördern wieder Erschreckendes zutage: Nach einem bedenklichen Pommes-Test-Ergebnis und Erdölfunden in Salatölen wurde dieses Mal Kinderschmuck getestet. Das Ergebnis: Die Grenzwerte von Blei und Nickel wurden zum Teil bis zum 12,8-fachen überschritten.

wurde dieses Mal Kinderschmuck getestet. Das Ergebnis: Die Grenzwerte von Blei und Nickel wurden zum Teil bis zum 12,8-fachen überschritten.

In drei der neun in Filialen gängiger Ketten gezogenen Proben wurden die Grenzwerte überschritten, in einem Fall jener für Blei sogar um das 12,8-fache, so die Konsumentenschützer. Kinder nehmen Schmuck häufig in den Mund. Dadurch könne es zur Aufnahme von Blei kommen, so die AK. Bereits bei geringer Konzentration drohen demnach eine Schädigung des Nervensystems und negative Einflüsse auf die kindliche Intelligenz.

Nickel ist das Kontaktallergen mit der höchsten Sensibilisierungsrate. Da die Allergie nicht heilbar ist, sollten Kinder sowenig Kontakt wie möglich mit dem Material haben. "Der Handel sollte vor dem Inverkehrbringen von Produkten, vor allem wenn sie für Kinder gedacht sind, Analysen auf gesundheitliche Unbedenklichkeit vom Umweltbundesamt oder einer anderen Prüfstelle einholen" verlangte Georg Rathwallner, Leiter der Konsumenteninformation in der AK OÖ.

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