Politik

Gegendarstellung der Muslimischen Jugend Österreich

Die Multiethnische Jugend Österreich (Muslimische Jugend Österreich) begehrt folgende Gegendarstellung.
Heute Redaktion
13.09.2021, 23:23

GEGENDARSTELLUNG:

Sie halten im periodischen elektronischen Medium www.heute.at seit 09. Mai 2017 einen Artikel mit dem Titel "Liberale Muslime: Van der Bellen in Falle getappt!" abrufbar, in dem Sie behaupten, dass eine Schülerin im Auftrag der Initiative "Mein Hijab Mein Recht" aus dem Umfeld der Muslimischen Jugend Österreichs (MJÖ), Bundespräsident Van der Bellen eine Falle gestellt habe, die diesen dazu veranlasst habe, seinen "Kopftuch-Sager" zu tätigen.

Weiters wird im Artikel behauptet, dass die MJÖ immer wieder durch Anknüpfungen zur Muslimbruderschaft auf(falle): Sei es durch eine Mitgliedschaft bei der Jugend-Dachorganisation der Muslimbruderschaft (FEMYSO) - Forum of European Muslim Youth and Student Organisations) oder durch dieselbe Büroadresse, wie die von der Schwester eines der wichtigsten Führer der Muslimbruderschaft geleitete "Islamische Religionspädagogische Akademie" (IRPA).

Dadurch wird der Eindruck erweckt, dass zwischen der MJÖ und der Initiative "Mein Hijab Mein Recht" und der MJÖ und der Muslimbruderschaft organisatorische und/oder ideologische Verbindungen bestünden.

Diese Behauptungen sind unrichtig bzw. irreführend unvollständig.

Der Verein Muslimische Jugend Österreich (MJÖ) hat weder organisatorische noch ideologische Verbindungen zur Initiative "Mein Hijab Mein Recht" und/oder zur Muslimbruderschaft.

Er ist nicht Mitglied bei der "Jugend-Dachorganisation der Muslimbruderschaft (FEMYSO): Er hat auch nicht dieselbe Büroadresse, wie die "Islamische Religionspädagogische Akademie" (IRPA), sondern ist lediglich im selben Haus eingemietet.
(ib)

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