Geheim-Moschee in Wiener Fabrik

In einer abbruchreifen Fabrik in Wien-Simmering versteckt sich eine Moschee. Die irannahen Betreiber versuchen, die Einrichtung geheim zu halten.
Während um den rechtlichen Status und schwulenfeindliche Videos einer schiitischen Moschee auf iranischem Grund in Wien-Floridsdorf noch immer heftig diskutiert wird, ist still und heimlich ein weiterer Gebetsraum in Simmering eingerichtet worden.



Im Industrieareal Grillgasse 51, einem ehemaligen Lager für jüdische Zwangsarbeiterinnen, haben irannahe Betreiber ein Gebetshaus versteckt. Mangels Widmung soll dort der Betrieb solcher religiöser Einrichtungen aber nicht gestattet sein. Daher agieren die Betreiber äußerst diskret. Nur eine unscheinbare Aufschrift an einer schwer zu findenden Tür verrät den Standort.

CommentCreated with Sketch.53 Kommentar schreiben Arrow-RightCreated with Sketch. In der oberen Etage der baufälligen Fabrik weisen zunächst große Schuhregale auf islamische Rituale hin. Eine Tür weiter findet sich dann der gut 50 Gläubige fassende Gebetsraum mit einer Art Galerie im Obergeschoß.

Bei der Eröffnung waren prominente Vertreter der schiitischen Community, des Islamzentrums Imam Ali und des Imam Sajjad Zentrums anwesend. Regelmäßig finden in der Grillgassen-Moschee Predigten schiitischer Geistlicher statt.

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