Schneller als Strobl?

Geheimfavorit macht in Kitz Rekord-Ansage

Es ist angerichtet! Die Abfahrt auf der Streif steht auf dem Programm. Und damit auch die Jagd nach dem Streckenrekord.
Sport Heute
24.01.2026, 10:05
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1:51,58 Minuten – das ist die bisher schnellste Fahrt über die berüchtigte Streif. Fritz Strobl siegte 1997 mit genau dieser Zeit, ist also der schnellste Mann von Kitzbühel. Doch wie lange noch? Im Training ist der italienische Shootingstar Giovanni Franzoni der Bestmarke zumindest gefährlich nahe gekommen.

Strobls Zeit galt lange als unantastbar. Früher war die Streif direkter gesteckt, vor allem über den Hausberg, die Traverse und den Zielschuss. Doch dieses Jahr machen die Schneebedingungen die Rekordjagd durchaus möglich. Im zweiten Training fehlten dem Italiener gerade einmal 63 Hundertstelsekunden.

Franzoni macht Rekord-Ansage

"Ich denke, wir werden den Rekord brechen. Ich mag es, wenn es eisig und technisch anspruchsvoll ist. Kitzbühel ist wahrscheinlich meine Lieblingsstrecke", gab sich Franzoni kämpferisch. Obwohl er mit Rang zwölf im Super-G am Freitag noch hinter den Erwartungen zurückgeblieben war. Ein Sieg im Super-G und ein dritter Platz in der Abfahrt von Wengen zeigen aber die steile Formkurve des 24-Jährigen.

Neben Franzoni ist vor allem Marco Odermatt, Sieger am Freitag, der große Favorit auf den Streif-Triumph. Der Schweizer betonte aber: "Diese Streckenrekorde bedeuten mir gar nichts. Vor 30 Jahren war alles anders. Wenn wir da ein Tor drei Meter weiter rüber stecken, sind wir zwei Sekunden schneller. Das ist unbedeutend", so der Gesamtweltcupsieger. Klar, hat Odermatt doch ein ganz anderes Ziel: erstmals auf der Streif die Abfahrt zu gewinnen. Ein Kunststück, das dem Schweizer bisher noch nie gelungen ist.

Kriechmayr mit "Wut im Bauch"

Und die Österreicher? Die mischen freilich auch mit. Allen voran Vincent Kriechmayr, der ankündigte, mit "Wut im Bauch" nach dem verpatzten Super-G und Rang sieben zu fahren. Rot-weiß-roter Mitfavorit: Stefan Babinsky, am Freitag als Dritter auf dem Super-G-Stockerl. "Die Abfahrt ist ein neues Rennen, die Karten werden neu gemischt", meinte der Steirer.

Zum Problem für die Rekordjagd könnte aber das Wetter werden. Es ist bewölkt, das Licht ist flach. Also nicht gerade die besten Bedingungen für eine Rekordjagd.

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