Geiselnahme in Nordfrankreich blutig beendet, ein Tä...

Dienstagabend ist es im nordfranzösischen Roubaix an der Grenze zu Belgien zu einer Geiselnahme gekommen. Die Täter hatten sich gegen 19 Uhr mit einer Mutter und deren zwei Kinder als Geiseln in einem Haus verschanzt. Bei der Erstürmung kam ein Täter ums Leben, ein zweiter ist in Haft. Es bestehe kein terroristischer Hintergrund, teilten die Behörden mit.

Die Täter hatten versucht, einen Bankdirektor zu entführen, um Zugang zum Tresor des Geldinstituts zu bekommen. Der Versuch wurde jedoch von der Polizei vereitelt. Draufhin stürmten die Bewaffneten in das Haus des Direktors und nahmen dessen Familie als Geisel.

In der Nacht stürmte eine Spezialeinheit der Polizei die Wohnung, es kam zu einer Schießerei, bei der einer der Geiselnehmer starb. Die Frau, ihre Tochter und das elfmonatige Baby sind laut Polizei unverletzt und in Sicherheit. Ein weiterer Geiselnehmer ist in Haft. Einigen Komplizen dürfte allerdings die Flucht gelungen sein.

Die Tat hatte keinerlei terroristischen Hintergrund. Eine Verbindung schließt die Polizei aus.

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