Geisterspiele! So verabschiedet sich Rapid von den Fans

Christoph Peschek
Christoph Peschekgepa
Auch in den Fußball-Stadien macht sich der Lockdown bemerkbar. Heute spielt Rapid noch vor Fans, die Zukunft heißt: Geisterspiele.

Wenn heute um 14.30 Uhr das Heimspiel der Hütteldorfer gegen Altach angepfiffen wird, sitzen 1.500 Fans auf der Tribüne. Zum letzten Mal für längere Zeit, denn wegen des Lockdowns im November sind auch bei den Grün-Weißen am Dienstag keine Zuschauer mehr erlaubt.

"Wir verstehen, dass viele enttäuscht und frustriert sind. Das schmerzt uns im Herzen. Aber uns sind die Hände gebunden", meint Geschäftsführer Christoph Peschek in der "Krone" - im Bewusstsein, dass 8.500 Abo-Besitzern wegen der derzeit noch bestehenden Regeln nicht in die Arena dürfen.

"Wir hatten zwischen 10.000 und 500 bereits sechs verschiedene", meint er über die Fan-Limits. Nachsatz: "Eine prozentuelle Orientierung an der Stadion-Kapazität würde weit mehr Sinn machen als absolute Zahlen. Bei dieser Regelung fehlt uns die Logik." Am Ende bleibt nur die Feststellung: "Es sind herausfordernde Zeiten." Bleibt nur zu hoffen, dass einfachere Zeiten nicht mehr allzu fern sind.

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