Gelbwesten gehen nun schon aufeinander los

Auch an diesem Wochenende protestierten Zehntausende auf Frankreichs Straßen gegen Präsident Macrons Sparkurs. Augenzeugen sprachen von "bürgerkriegsähnlichen Szenen".
Es war das 13. Protestwochenende in Folge. Wieder zogen am Sonntag Zehntausende durch Frankreichs Straßen und protestieren gegen Macrons Sparkurs – auch mit roher Gewalt.

Bei den Demos in Paris kam es zu schweren Zusammenstößen zwischen Protestierenden und Polizei: Ein Fotograf der Gelbwesten soll eine Blendgranate der Einsatzkräfte abgewehrt haben. Die Granate explodierte und riss dem Mann vier Finger ab.

Videos aus Lyon zeigen, dass die Gelbwesten nun auch aufeinander einprügeln, Augenzeugen sprachen von "bürgerkriegsähnlichen Szenen". In Paris sprang ein Demonstrant einem Polizisten von hinten in den Rücken, verletzte ihn schwer. Auf dem Protestmarsch wurden Dutzende Autos angezündet. Die Polizei reagierte mit Tränengas und Gummigeschoßen. Mindestens 39 Personen wurden verhaftet. (red)

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