Jeder kennt das Problem: Der Kleiderschrank ist voll, aber trotzdem findet man nichts zum Anziehen. Das liegt oft daran, dass sich im Laufe der Zeit viele Kleidungsstücke ansammeln, die man kaum noch trägt. Doch wie erkennt man, was wirklich weg kann?
Die Antwort ist überraschend einfach und erfordert weder großen Aufwand noch lange Entscheidungsprozesse. Der sogenannte Kleiderbügel-Trick macht das Ausmisten praktisch nebenbei möglich.
So funktioniert es, heißt es auf chip.de: Zunächst werden alle Kleiderbügel im Schrank in dieselbe Richtung aufgehängt. Ob der Haken nach vorne oder hinten zeigt, ist egal - wichtig ist nur die einheitliche Ausrichtung.
Wird ein Kleidungsstück getragen und danach wieder aufgehängt, dreht man den Bügel einfach um. Nach einigen Wochen oder Monaten zeigt sich dann deutlich, welche Teile unberührt im Schrank hängen geblieben sind.
Diese nie getragenen Stücke sind die besten Kandidaten zum Aussortieren. Sie müssen nicht automatisch entsorgt werden, verdienen aber zumindest einen kritischen zweiten Blick.
Der große Vorteil: Der Trick kostet nichts, dauert nur wenige Sekunden und läuft danach ganz von selbst. Nach einer Saison weiß man nicht nur, was im Schrank hängt, sondern auch, was man tatsächlich anzieht.
Das macht das nächste Ausmisten deutlich einfacher - ganz ohne langes Nachdenken oder schwierige Entscheidungen. Experten empfehlen, den Test mindestens ein halbes Jahr laufen zu lassen, um ein aussagekräftiges Ergebnis zu bekommen.